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Der 1. FC Köln hat auf den schlechten Saisonstart reagiert und Claudio Pizarro verpflichtet. Das bestätigt der Sportchef und der Stürmer im Vorfeld bei SPORT1.

Der Wechsel von Claudio Pizarro zum 1. FC Köln ist perfekt. Der Peruaner wurde am Freitag auf einer Pressekonferenz vorgestellt und erhält einen Vertrag bis 2018.

Bereits am Donnerstagabend hatte Kölns Geschäftsführer Jörg Schmadtke bei SPORT1 den Transfer bestätigt. Pizarro hatte am Freitagfrüh bei SPORT1 verraten: "Mein Berater hat mir am Donnerstag geschrieben und jetzt ist alles gut. Am Freitag mache ich den Medizincheck und dann unterschreibe ich beim FC."

Bei der Pressekonferenz sagte er: "Der FC ist ein großer Traditionsverein, dem ich mit meiner Qualität und meiner Erfahrung in der aktuellen Situation weiterhelfen möchte."

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FC-Trainer Peter Stöger setzt seine Hoffnung in "einen Stürmer mit einem starken Torabschluss und einer Persönlichkeit, die unserer Mannschaft gut tut". Schmadtke hob während der Pressekonferenz Pizarros "untrüglichen Torriecher" hervor. 

Pizarro soll beim FC den nach China abgewanderten Anthony Modeste ersetzen und für Tore sorgen. Bislang stehen für die kriselnden Kölner lediglich zwei Treffer zu Buche, je einer in der Bundesliga und in der UEFA Europa League, für die Kölner zu Buche.

Der Vertrag von Pizarro bei Werder Bremen lief im Sommer aus, der 38-jährige Peruaner wechselt somit ablösefrei.

Pizarro, der am Dienstag 39 wird, stand zuletzt bei Werder Bremen unter Vertrag. Weil der mehrmalige deutsche Meister und DFB-Pokal-Sieger ohne Verein war, konnte er auch nach Ablauf der Transferperiode verpflichtet werden. Er bringt die Erfahrung von 430 Bundesliga-Spielen für Bremen und Bayern München mit, in denen er 191 Tore erzielte. 

Im Rahmen der Pressekonferenz gab Schmadtke auch bekannt, dass der Verein den Vertrag von Artjoms Rudnevs aufgelöst hat. Der 29-Jährige wird nicht mehr in der Bundesliga stürmen.

Schmadtke begründete die Vertragsauflösung und das damit verbundene Karriereende mit "persönlichen Problemen". In Details wolle und werde er nicht gehen.

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