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Pierre-Emerick Aubameyang stand im Sommer kurz vor einem Wechsel nach China
Pierre-Emerick Aubameyang stand im Sommer kurz vor einem Wechsel nach China © Getty Images

Der chinesische Klub nimmt Abstand von einer Verpflichtung des BVB-Stars und erklärt den Poker. Auch der Verband machte dem Wechsel einen Strich durch die Rechnung.

Nach dem geplatzten Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang zu Tianjin Quanjian hat sich Präsident Shu Yuhui zum Poker geäußert.

"Wir waren kurz davor, Aubameyang zu verpflichten, aber es hat nicht funktioniert. Es ist eine Schande, aber die Akte ist geschlossen", erklärte der Boss des Tabellenvierten im englischen Magazin FourFourTwo.

Einen erneuten Anlauf im Winter plant Tianjin vorerst nicht. Es sei "unmoralisch, jetzt noch nach Dortmunds Stürmerstar zu wildern, nachdem die neue Bundesligasaison erst vor wenigen Wochen begonnen hat. Das werde ich definitiv nicht tun."

"Werden Vorgaben akzeptieren"

Neben einer Ablöse von etwa 70 Millionen Euro hätte der Dortmunder in Fernost bis zu 20 Millionen Euro Jahresgehalt kassieren können. Ein Wechsel platzte jedoch auch wegen der Auflagen des chinesischen Verbandes. "Sie legen bei den Verpflichtungen von ausländischen Spielern großen Wert auf rationales Investment. Wir werden diese Vorgaben absolut respektieren", teilte Yuhui mit.

Statt Aubameyang verpflichtete Tianjin letztlich Kölns Anthony Modeste für 40 Millionen Euro.

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