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Damian Lillard war von den Dallas Mavericks nicht zu stoppen

Nowitzkis Team bricht in Portland komplett ein. Die Wurfquoten der Mavs sind unterirdisch. Carlisle nimmt die Schuld auf sich.

Von Florian Pertsch

München - Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben sich bei den Portland Trail Blazers ordentlich blamiert.

Nach einer 50:46-Halbzeitführung brachen die Mavericks komplett ein und gingen mit 87:108 unter (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Unterirdische Wurfquote

Auch Nowitzki, mit 17 Punkten Topscorer des NBA-Champions von 2011, konnte die zweite Saisonniederlage nicht verhindern. 15 davon erzielte der 36-Jährige allerdings in Halbzeit eins.

Zu schlecht waren die Wurfquoten der Mavs, zu mies das dritte Viertel (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM)..

Nowitzki bemängelte aber vor allem die schwache Defensive der Mavs.

"Wir haben die nötigen Stops nicht hinbekommen", ärgerte sich der Würzburger: "Dann wurde es ein sehr langsames Spiel und das liegt uns absolut nicht. Wir brauchen Ballgewinne, um das Spiel schnell zu machen."

Doch nach der Pause drehte nur Portland auf und gewann den dritten Abschnitt mit 35:18, auch das letzte Viertel entschied das Team um Superstar LaMarcus Aldridge (20 Punkte, 7 Rebounds) mit 27:19 (Alles zur NBA auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

Unterstützt wurde Portlands Big Man von Point Guard Damian Lillard mit 18 Zählern, sechs Assists und fünf Rebounds.

"In der ersten Hälfte haben wir sehr gut verteidigt, aber offensiv ging nicht so viel zusammen", erklärte Lillard: "Nach der Pause lief es dann auch im Angriff und so konnten wir uns immer weiter von Dallas absetzen."

Auf Seiten der Mavericks fiel die Unterstützung eher dürftig aus.

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Chandler Parsons (11 Punkte) traf nur fünf seiner 13 Versuche, insgesamt fanden nur 33 von 90 Würfe (36,7 Prozent) ihr Ziel ().

Verzweifelter Nowitzki

"Wir müssen schnell herausfinden, was unser Problem nach der Pause ist", forderte Nowitzki: "Uns fehlt offenbar komplett die Energie. Der Gegner erhöht den Druck, und wir haben darauf keine Antwort."

Dallas Head Coach Rick Carlisle nahm die Schuld der Niederlage auf sich und erklärte, er müsse einen besseren Job machen, um seine Spieler auf 48 Minuten Basketball vorzubereiten.

Wie schon in den Spielen zuvor, legten die Mavericks ein Viertel zum Vergessen hin, doch diesmal hatten sie nicht das Polster einer komfortablen Führung, um den Punktereigen des Gegners abzufangen.

Stotts verwehrt Batum sein Triple-Double

"Ich muss mir ganz genau ansehen, was schief gelaufen ist. Unsere Verteidigung ist zu unkonstant. Es müssen die richtigen Spieler zur richtigen Zeit auf dem Feld stehen. Wir können uns jetzt nicht lnag mit Trübsal blasen aufhalten", so Carlisle abschließend.

Portlands Head Coach Terry Stotts, ehemals Assistent unter Carlisle, konnte sich am Ende sogar den Luxus leisten, Nicolas Batum im letzten Viertel komplett auf der Bank zu parken.

Der Franzose verpasste so sein mögliches fünftes Triple-Double seiner NBA-Karriere und blieb bei acht Punkten, neun Rebounds und neun Assists.

Ein Ex-Maverick drehte gegen die alten Kollegen richtig auf: Chris Kaman

Der Center erzielte in 18 Minuten zwölf Punkte und griff sich fünf Rebounds.

Die bittere Pleite wurde zusätzlich in die Länge gezogen, als Rettungssanitäter einen kollabierten Fan versorgen mussten.

Mavs-Spieler Jae Crowder nahm den Zuschauer mit in seine Gebete auf

Nach der Abreibung in Portland geht für Dallas der Auswärtstrip weiter nach Utah. Hier treffen Nowitzki und Co. in der Nacht auf Samstag auf die Utah Jazz.

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