vergrößernverkleinern
Raymond Feltons 23 Zähler waren seine beste Punkteausbeute seit zwei Jahren
Raymond Feltons (r.) 23 Zähler waren seine beste Punkteausbeute seit zwei Jahren © Getty Images

Kein Nowitzki, kein Problem: Die Dallas Mavericks feiern im Texas-Duell bei den Houston Rockets den dritten Sieg in Serie. Auch zwei weitere Starter werden geschont.

Kein Dirk Nowitzki, kein Wesley Matthews, kein Chandler Parsons.

Und dennoch hieß es für die Rockets am Ende: Houston, wir haben ein Problem.

Denn die Dallas Mavericks gewannen die Partie beim texanischen Rivalen mit 110:98 (57:34) und feierten in der NBA den dritten Sieg in Serie. Mit dem insgesamt sechsten Saisonerfolg verteidigten die Mavericks den vierten Platz in der Western Conference. (Alle Tabellen der NBA im Überblick)

Nowitzki wird geschont

Für das geschonte Star-Trio sprang vor allem Raymond Felton in die Bresche. Der im Vorjahr selten eingesetzte Guard erzielte 23 Punkte und griff sich sechs Rebounds. Der für den erstmals in dieser Saison nicht spielenden Nowitzki in die Startformation gerückte Charlie Villanueva (19/5) zeigte ebenfalls eine starke Vorstellung. (Ergebnisse und Spielplan)

Bei den Rockets, die bereits ihre sechste Niederlage im zehnten Spiel kassierten, waren in Abwesenheit des ebenfalls geschonten Dwight Howard James Harden (25/10 Rebounds/7 Assists) und Terrence Jones (23/6/1) die besten Akteure. Harden konnte allerdings nur fünf seiner 21 Würfe verwandeln und leistete sich sechs Turnover.

Der frühere Mavs-Akteur Jason Terry legte von der Bank kommend 19 Zähler auf, musste sich aber nach einem Airball-Dreier Trash Talk von Nowitzki gefallen lassen.

Felton begeistert

Felton erzielte im Schlussviertel sieben Zähler in Folge und sorgte mit seinem Treffer zum 103:89 endgültig für die Entscheidung. Seine anschließende Tanzeinlage begeisterte Trainer Rick Carlisle. "Er war aufgedreht. Ich fand es grandios. Wenn du einen dieser Momente hast, musst du ihn genießen", sagte Carlisle.

Dallas übernahm von Beginn an die Kontrolle über die Partie, die 57 Zähler in der ersten Halbzeit waren Saisonbestwert. Houston kassierte bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr die dritte Pleite in Serie.

"Schlechter geht es nicht, hoffe ich", sagte Coach Kevin McHale: "Ich kann es mir nicht viel schlechter vorstellen."

Dallas beendete die harte Phase mit vier Spielen in fünf Tagen dagegen mit einer starken 3:1-Bilanz. Als nächstes steht für die Mavericks am Montag die Reise zu den bisher sieglosen Philadelphia 76ers an - der nächste Sieg scheint Formsache.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel