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LeBron James bekam erstmals in seiner Karriere bereits im Dezember eine Pause
LeBron James bekam erstmals in seiner Karriere bereits im Dezember eine Pause © Getty Images

Miamis Anhänger machen sich beim Erfolg über Clevelands geschonten LeBron James lustig. Der Superstar reagiert mit einer Erinnerung an die gemeinsame Vergangenheit.

Ohne den geschonten LeBron James haben die Cleveland Cavaliers in der NBA bei den Miami Heat verloren.

Der Vizemeister verlor in Miami mit 84:99 (42:60) und kassierte die dritte Niederlage in Folge. James erhielt nach der Overtime-Niederlage gegen New Orleans, bei der er 45 Minuten auf dem Parkett stand, eine Pause.

Die Heat-Fans nutzen die Gelegenheit, um sich über ihren ehemaligen Schützling lustig zu machen. "LeBron ist müde", sangen die Anhänger zu Beginn des vierten Viertels, als Miami mit 20 Punkten in Führung lag.

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James ließ sich zunächst nicht anmerken und schüttelte dann seine linke Hand, an der seine zwei Meisterringe trug. Jene Ringe, die er 2012 und 2013 mit den Miami Heat errungen hatte.

Für die Heat-Fans ist das eine (schöne) Erinnerung, in der Gegenwart ist LeBron ein Gegner und verlockendes Ziel.

Während die Zuschauer auch mit der Leistung ihrer Mannschaft ihren Spaß hatten, war Dwyane Wade über James' Aussetzen ein wenig enttäuscht. "Es wäre großartig gewesen, gegen LeBron zu spielen: "Wir werden ihn nächstes Mal sehen."

Wade war mit 19 Punkten in drei Vierteln bester Werfer seiner Mannschaft, die den 12. Saisonsieg feierte. Auch Tyler Johnson erzielte 19 Zähler, Goran Dragic (17), Chris Bosh (14) und Gerald Green (12) scorten ebenfalls zweistellig. Hassan Whiteside schraubte mit fünf Blocks seinen Saisonschnitt auf unglaubliche 4,56 pro Partie.

Der für James in die Startformation gerückte Richard Jefferson führte die Gäste mit 16 Punkten an, traf allerdings nur sechs von 18 Würfen aus dem Feld. Kevin Love enttäuschte mit fünf Punkten bei zwei von elf aus dem Feld.

"Es ist ganz anders ohne ihn", sagte Clevelands J.R. Smith: "Er ist wie ein Coach auf dem Feld und nebenbei unser bester Spieler."

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