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Kevin Durant
Kevin Durant wurde 2014 zum ersten Mal zum MVP der NBA gewählt © Getty Images

Kevin Durant steckt gegen Utah die schwächste Hälfte seiner NBA-Karriere weg und führt die Thunder zu einem furiosen Comeback-Sieg. Westbrook leitet die Aufholjagd ein.

Die Oklahoma City Thunder haben dank eines furiosen Comebacks ihren fünften Sieg in Folge gefeiert.

Nach einer miserablen ersten Hälfte schlugen sie die Utah Jazz noch mit 104:98 (96:96, 38:51) nach Verlängerung und verteidigten Rang drei in der Western Conference (Die NBA auf LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Vor allem Kevin Durant drehte nach der schwächsten Hälfte seiner NBA-Karriere (2 Pünktchen) richtig auf. 29 Zähler sammelte der MVP von 2014 in den letzten 29 Minuten.

"Ich war richtig frustriert und musste erst einmal runterkommen. In der Halbzeit habe ich mir vorgenommen, mir den Ball zu schnappen und zu punkten - so einfach ist das. Das hat es dann auch für meine Teamkollegen einfacher gemacht", sagte Durant.

Russell Westbrook steuerte 25 Punkte, elf Rebounds und fünf Assists zum neunten Heimsieg über Utah in Serie bei. Er leitete nach dem 35:51-Rückstand kurz vor der Pause mit einem Einwurf auf Rodney Hoods Rücken und dem anschließenden Treffer die Aufholjagd ein.

Westbrook und Durant markierten die ersten 20 Thunder-Punkte der zweiten Hälfte. Serge Ibaka verwandelte 50 Sekunden vor Ende des vierten Abschnitts den Dreier zum 94:94-Ausgleich.

Der starke Gordon Hayward (22 Zähler) verpasste mit einem Fehlabspiel ins Aus die mögliche Siegchance der Jazz. Hood (23 Punkte) hätte den Ball bekommen sollen.

In der Overtime sorgte Westbrook mit zwei schnellen Körben für klare Verhältnisse, Utah verpasste die ersten neun Versuche aus dem Feld und erzielte erst neun Sekunden vor Schluss seine einzigen Punkte in den fünf Extraminuten.

"Das tut weh. Wir waren wirklich richtig gut und sind dann richtig müde geworden. Nur ein, zwei Rebounds mehr - uns ist einfach das Benzin ausgegangen", ärgerte sich Coach Quin Snyder.

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