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Golden State Warriors v Philadelphia 76ers
Die Warriors feiern ihren knappen Sieg bei den 76ers © Getty Images

Im prozentual einseitigsten Duell der NBA-Geschichte braucht der leichtsinnige Meister einen Last-Second-Dreier von Harrison Barnes, um den Sieg in Philadelphia einzutüten.

Im vermeintlich einseitigsten Duell der NBA-Historie hat erst ein Dreier in letzter Sekunde die Golden State Warriors gerettet.

Harrison Barnes versenkte 0,2 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Wurf zum 108:105 (73:54)-Sieg des Meisters bei den Philadelphia 76ers (Die NBA auf LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Nie zuvor bestand so spät in der Saison zwischen zwei Kontrahenten eine so große Diskrepanz in Sachen Erfolgsquote. Die Warriors hatten vor der Partie 42 von 46 Partien gewonnen (91,3 Prozent), während die 76ers 33 von 40 verloren hatten (14,9 Prozent).

In der ersten Hälfte schien in diesem ungleichen Duell auch alles nach Plan zu laufen. Klay Thompson (32 Punkte) und MVP Steph Curry (23) führten die Offensiv-Maschine der Warriors wie gewohnt an.

Mit einer Führung von 24 Zählern im Rücken wurden die Gäste nach der Pause jedoch leichtsinnig, die jungen Sixers kamen schrittweise heran und glichen durch einen 15:2-Lauf kurz vor Schluss sogar zum 105:105 aus.

Die Point Guards Isaiah Canaan (18 Punkte) und Ish Smith (16 Zähler, 9 Assists, 4 Steals) ragten heraus. "Das zeigt, dass wir nie aufgeben und immer alles geben", sagte Philadelphias Coach Brett Brown.

Weil sich sein Team am Ende voll auf Curry konzentrierte, bediente All-Star Draymond Green auf dem Flügel Barnes, der eiskalt verwandelte. Die 43:4-Bilanz ist der beste NBA-Start nach 47 Spielen - gemeinsam mit den 76ers der Spielzeit 1966/67.

"Würde es Basketball-Götter geben, hätten wir wahrscheinlich verloren. Denn das passiert, wenn du das Spiel und den Umgang mit dem Ball schleifen lässt", kritisierte Warriors-Trainer Steve Kerr.

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