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Utah Jazz v Dallas Mavericks
Dirk Nowitzki (r.) wurde 2007 als erster Europäer zum MVP der NBA gewählt © Getty Images

Dallas und München - Niemand in der NBA muss häufiger in die Verlängerung als die Dallas Mavericks. Gegen Utah geht es dramatisch schief. Dirk Nowitzki überzeugt und klettert an den Brettern.

Dirk Nowitzkis Overtime-Spezialisten haben es diesmal nicht geschafft.

Gegen die Utah Jazz setzte es für die Dallas Mavericks beim 119:121 (110:110, 58:51) nach Verlängerung eine Heimniederlage. Es war bereits die achte Sonderschicht dieser Saison (NBA-Höchstwert). Die Chance, nach dem Overtime-Sieg über Memphis mit viel Selbstvertrauen in die Pause zu gehen, wurde leichtfertig verspielt.

"Blöder kannst du nicht in den All-Star-Break gehen. Das war eine richtig bittere Niederlage gegen ein formstarkes Team, das uns richtig auf den Fersen ist. Zwei Buzzer-Beater sind schwer zu schlucken", sagte Chandler Parsons. (Alles zum US-Sport auch am Mi., 23.30 Uhr im Free-TV auf SPORT1 in Inside US Sports)

Nächster Meilenstein für Nowitzki

Nowitzki legte mit 17 Punkten und neun Rebounds eine gute Leistung hin und verdrängte mit nun 10.376 Rebounds Otis Thorpe von Rang 34 der ewigen Liste (Die NBA auf LIVE im TV auf SPORT1 US ).

"Das Ding hätten wir haben müssen. Wir haben ständig Dreier zugelassen, als wir mit drei vorn waren. Das ist enttäuschend. Das müssen wir dringend ändern. Es war ja nicht das erste Mal. Wir müssen die Dreierlinie besser verteidigen", forderte Nowitzki.

Parsons verpasst  Big Point

Nach seinem Zuspiel verpasste Topscorer Parsons (24 Zähler) 24 Sekunden vor dem Ende die Führung und damit letztlich den zweiten Overtime-Sieg der Mavs in Folge.

"Wir hatten einige wirklich gute Möglichkeiten, aber die Würfe sind nicht reingegangen. Das macht in dieser Liga den Unterschied aus", sagte Mavericks-Coach Rick Carlisle.

Dallas verspielte eine frühe 15-Punkte-Führung und ließ im letzten Abschnitt mit schwacher Verteidigung 32 Punkte zu. Kurz vor Schluss schoss der überragende Rodney Hood (29 Zähler) die Jazz - natürlich per Dreier - in die Verlängerung.

Hayward beendet schwarze Jazz-Serie

Dort übernahm Gordon Hayward das Kommando. Der Anführer der Gäste sorgte mit der Schlusssirene über Zaza Pachulia hinweg für Utahs ersten Erfolg in Dallas seit mehr als sechs Jahren.

"Ich glaube, wir lernen es immer mehr, die richtigen Plays zum richtigen Zeitpunkt zu machen. Das zeichnet Gewinner aus. Gordon hatte die richtige Idee und hat ihn versenkt", lobte Utahs Coach Quin Snyder. Der deutsche Nationalspieler Tibor Pleiss bekommt aktuell weiterhin in der D-League Spielpraxis.

Da halfen den Mavericks auch die 23 Punkte von Point Guard Deron Williams nicht.

Der Meister von 2011 (29 Siege - 26 Niederlagen) geht dennoch vor Utah (26:25) als Sechster in der Western Conference in die All-Star-Pause.

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