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DeAndre Jordan wollte im Sommer erst zu den Mavericks wechseln
DeAndre Jordan wollte im Sommer erst zu den Mavericks wechseln © Getty Images

Die Dallas Mavericks schlittern in der NBA in die Krise. Gegen die Los Angeles Clippers sehen sie vor allem nach der Pause kein Land. Ausgerechnet Jordan ist nicht zu stoppen.

Krise zur Unzeit: Die Dallas Mavericks haben in der NBA das dritte Spiel in Serie verloren.

Die Mavericks verloren vor heimischen Publikum gegen die Los Angeles Clippers mit 90:109 (52:50) und müssen weiter um die Playoffs bangen.

Mit einer Bilanz von 33-31 hat Dallas als Sechster nur zwei Niederlagen weniger auf dem Konto als die Utah Jazz auf Rang neun. Immerhin haben auch die siebtplatzierten Portland Trail Blazers drei Partien nacheinander abgegeben.

Jordan und Paul nicht zu stoppen

Ausgerechnet DeAndre Jordan, der den Texanern im Sommer schon seine Zusage gegeben und sich dann nach einem Rückzieher doch für eine Verlängerung bei den Clippers entschieden hatte, war mit 23 Punkten und 20 Rebounds überragender Mann auf dem Platz.

Neben Jordan war Chris Paul nicht zu halten. Der Spielmacher erzielte 18 seiner 27 Zähler im dritten Viertel, das die Clippers mit 33:16 für sich entschieden.

Dirk Nowitzki, der eigentlich schon längst nicht mehr die erste Option in der Offense sein sollte, war mit 22 Punkten wieder einmal bester Werfer seines Teams (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

"Wir sind an dem Punkt angelangt, wo wir uns Sorgen um den Playoff-Einzug machen müssen. Wir haben ein paar Eier gegen Teams gelegt, die wir hätten schlagen müssen, und haben jetzt eine brutale Serie von Spielen vor uns", sagte Nowitzki.

Nowitzkis Kollegen schwach

Seine Starterkollegen Chandler Parsons (9), Deron Williams (9), Wesley Matthews (2) und Zaza Pachulia (2) zeigten enttäuschende Leistungen und verwandelten gerade einmal fünf von 27 Würfen aus dem Feld.

Paul, der in der ersten Halbzeit wegen Foulproblemen auf vier Punkte kam, drehte nach dem Seitenwechsel auf und erzielte im dritten Abschnitt mehr Zähler als das gesamte Dallas-Team.

"Er war nicht glücklich mit den Fouls", erklärte Clippers-Coach Doc Rivers: "Er fand, dass er auf dem Feld sein sollte. Ich mag es, wenn er aggressiv ist."

Buhrufe gegen Jordan

Jordan wurde besonders in der ersten Halbzeit bei jeder Aktion ausgebuht, ließ sich davon aber nicht beirren und verwandelte auf dem Weg zu seiner Saisonbestmarke von 23 Punkten sogar elf seiner 19 Freiwürfe.

"Ich fühle mich viel besser als beim letzten Mal", meinte Jordan und bezog sich auf den Sieg der Mavs beim Duell im November: "Wir haben gewonnen." Vor der Pause sorgte der Center mit einem verfehlten Dunk und einem Airball von der Linie dennoch für Erheiterung bei den Fans.

"Ich denke immernoch, dass er sich bei uns besser gemacht hätte", meinte Parsons: "Aber er hat ein gutes Jahr bei einem sehr guten Team."

Dallas verfehlte nach der Pause 17 Dreier in Folge. Matthews kritisierte vor allem die Verteidigung. "Wir müssen ein Defensiv-Team sein. Wie viele einfache Punkte geben wir her, weil wir keine einfachen Punkte erzielen?"

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