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Dwight Howard kam auf acht Punkte und 17 Rebounds
Dwight Howard kam auf acht Punkte und 17 Rebounds © Getty Images

Dwight Howard sorgt mit einem klebringen Spray für Verwirrung, Atlanta gewinnt dennoch. Vom Ergebnis profitieren auch die Mavs. Dennis Schröder spielt mit einer Zitterhand.

Dennis Schröder hat mit den Atlanta Hawks in der NBA den fünften Sieg in Serie gefeiert.

Die Hawks setzten sich gegen die Houston Rockets mit 109:97 durch und machten einen weiteren Schritt in Richtung Playoff-Einzug.

Schröder traf fünf seiner neun Wurfversuche und zeigte mit 14 Punkten und vier Assists an sich eine gute Vorstellung. Allerdings leistete sich der deutsche Nationalspieler sechs Ballverluste. So viele Turnovers waren Schröder in dieser Saison erst einmal unterlaufen.

Bester Werfer seines Teams war Al Horford mit 22 Punkten und neun Assists, zudem glänzten Tim Hardaway (20 Zähler) und Paul Millsap (11 Punkte/10 Rebounds/6 Assists).

Howards Spray irritiert Millsap

Für die Rockets überragten James Harden (25/6/8) und Michael Beasley (30/9).

Für den unrühmlichen Höhepunkt der Partie sorgte Houstons Center Dwight Howard. Bei einem Freiwurf von Millsap wartete Howard darauf, eingewechselt zu werden, und sprühte sich die Hände mit einem "Stickum-Spray", also einem Haftmittelspray, das helfen soll, um selbst bei Nässe einen Ball sicher zu fangen, ein (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

Nach Millsaps erstem Freiwurf kam Howard in die Partie und schnappte sich mit seinen eingeriebenen Händen den Ball. Als Millsap das Spielgerät zurückbekam, merkte er direkt, dass etwas nicht stimmte. "Der Ball hat sich noch nie so angefühlt", erklärte der Hawks-Forward: "Er war klebrig. Als wäre Sekundenkleber oder so drauf. Ich konnte ihn nicht von meinen Händen bekommen. Das war die seltsamste Sache überhaupt."

Mavericks profitieren

Der Ball wurde anschließend ausgetauscht. Laut Journal-Constitution erklärte Schiedsrichter Monty McCutchen zudem beiden Teams, dass das Spray in der NBA illegal sei.

Howard, der nicht bestraft wurde, spielte den Vorfall herunter. "Ich weiß nicht, warum die Leute eine große Sache daraus machen", sagte Howard laut Houston Chronicle: "Ich mache es in jedem Spiel. Ich wollte niemanden aus dem Konzept bringen."

Die Niederlage der Rockets dürfte auch die Dallas Mavericks freuen. Denn mit einer Bilanz von 35 Siegen und 35 Niederlagen liegt Houston als Siebter der Western Conference nur knapp vor den Mavericks (34-35).

Atlanta ist dagegen auf dem besten Weg, sich Heimvorteil in den Playoffs zu sichern. Die Hawks liegen mit 41 Siegen und 29 Niederlagen auf Rang drei im Osten. Allerdings haben auch die Charlotte Hornets auf Rang sechs nur eine Niederlage mehr auf dem Konto.

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