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Kendrick Perkins (r.) und Mason Plumlee (l.) werden wohl nicht mehr beste Freunde
Kendrick Perkins (r.) und Mason Plumlee (l.) werden wohl nicht mehr beste Freunde © Getty Images

Kendrick Perkins sorgt mal wieder nicht durch seine sportlichen Fähigkeiten für Aufsehen. Der Center der Pelicans stoppt Damian Lillard von den Blazers ziemlich unsanft.

Kendrick Perkins hat in der NBA mal wieder negative Schlagzeilen geschrieben.

Der Center der New Orleans Pelicans, der meist nur durch seine regelmäßigen Auftritte in Shaquille O'Neals Pannenshow "Shaqtin' a fool" und unfaire Aktionen und selten durch sportliche Leistungen für Aufsehen sorgt, leistete sich im Spiel gegen die Portland Trail Blazers mal wieder einen Aussetzer.

Beim Stand von 98:90 für die Blazers gut siebeneinhalb Minuten vor dem Ende zog Blazers-Star Damian Lillard an Perkins vorbei Richtung Korb. Perkins wollte sich das nicht gefallen lassen und fuhr seinen rechten Arm als eine Art Bahnschranke aus. Dabei erwischte der Big Man Lillard voll am Hals und riss ihn zu Boden.

"Es war mit Sicherheit dreckig, aber es ist ein physisches Spiel", sagte Lillard: "Manche Spieler nehmen nur durch solche Aktionen Einfluss auf ein Team."

Anschließend kam es noch zu einem Wortgefecht mit Portlands Center Mason Plumlee. Seine Aktion gegen Lillard wurde als unsportlichtes Foul der zweiten Kategorie gewertet, weswegen Perkins vom Feld verwiesen wurde.

"Es sah schlimmer aus als es war", sagte Pelicans-Coach Alvin Gentry und nahm seinen Schützling in Schutz (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

Eine halbe Minute zuvor hatte sich Perkins mit Plumlee bereits nach einem Freiwurf ein kleines Scharmützel geliefert.

Portland gewann das Spiel auch dank Lillard (33 Punkte) mit 117:112 und festigte Rang sechs in der Western Conference vor den Houston Rockets und den Dallas Mavericks.

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