Video

München - Die Golden State Warriors rehabilitieren sich für die peinliche Pleite gegen Minnesota und ziehen den Spurs den Zahn. Der Fabelrekord der Bulls rückt immer näher.

Die Golden State Warriors haben das Spitzenspiel der NBA gegen die San Antonio Spurs für sich entschieden.

Der Tabellenführer bezwang die Spurs mit 112:101 (52:40) und machte mit dem 70. Sieg den nächsten Schritt in Richtung der Fabelmarke der Chicago Bulls, die 1995-1996 72 Spiele gewinnen konnten. Dafür müsste die Mannschaft von Trainer Steve Kerr aber alle drei restlichen Partien für sich entscheiden - darunter auch das Rematch bei den zu Hause noch ungeschlagenen Spurs.

Warriors sichern Heimvorteil

Erst als zweites Team aller Zeiten knackte Golden State die Marke von 70 Siegen in einer Saison.

"Zwei Teams in der Geschichte haben das erreicht, was wir geschafft haben", meinte Stephen Curry: "Es ist ein stolzer Moment."

Die Warriors nahmen Revanche für die 79:87-Niederlage im letzten Aufeinandertreffen beider Teams und rehabilitierten sich für die peinliche Pleite gegen die Minnesota Timberwolves.

Durch den Erfolg gegen den Verfolger sicherte sich der Titelverteidiger zudem den ersten Rang in der Liga und damit Heimvorteil in den kompletten Playoffs.

Curry glänzt im 3. Viertel

Stephen Curry war mit 27 Punkten und neun Assists einmal mehr bester Mann seiner Mannschaft. Besonders im dritten Viertel brillierte er mit 15 Zählern und vier Vorlagen.

Unterstützung erhielt er von Draymond Green (18 Punkte, sieben Rebounds, sechs Assists) und Harrison Barnes (21/8). Barnes hat damit seit neun Spielen in Folge zweistellig gepunktet - Karrierebestleistung.

Bei den Spurs (65-13) hielt vor allem Kawhi Leonard (23 Zähler) dagegen. LaMarcus Aldridge traf nur fünf seiner 16 Würfe und enttäuschte mit elf Zählern. Allerdings musste der Power Forward mit einem Fingerverletztung zwischendrin auch vom Feld (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

"Es hat mich verrückt gemacht", sagte Aldridge: "Es hat sich die ganze Nacht nicht richtig angefühlt."

Diaw fehlt Spurs

Bei San Antonio fehlte Boris Diaw, dessen Berufung in die Startformation im letzten Duell ein entscheidender Schachzug war, ansonsten traten beide Teams in Vollbesetzung an.

Die 134 Siege, die beide Teams vor Spielbeginn kombiniert auf dem Konto hatten, waren die höchste Marke, die es jemals in einer Partie der regulären Saison gegeben hatte.

"Wir haben 70 Siege gebraucht, um Rang eins zu sichern. Das sagt alles über das Team in der anderen Kabine aus", meinte Steve Kerr.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel