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Oakland und München - Topfavorit Golden State Warriors verliert das erste Saisonspiel deutlich gegen San Antonio. Neuzugang Kevin Durant kann die Pleite nicht verhindern. Steph Curry hat Dreierprobleme.

Der Vize-Meister Golden State Warriors hat im ersten Spiel der neuen NBA-Saison eine empfindliche 100:129 (46:64)-Niederlage gegen die San Antonio Spurs hinnehmen müssen.

Superstar-Neuzugang Kevin Durant überzeugte bei seinem Pflichtspiel-Debüt für die Warriors mit 27 Punkten als Topscorer seiner Mannschaft (Spielplan der NBA). Allerdings lief es von Beginn an nicht rund für das neue Superteam der NBA.

Schon nach dem ersten Viertel stand ein zweistelliger Rückstand zu Buche. Stephen Curry steuerte 26 Punkte bei, hatte aber eine für seine Verhältnisse miserable Quote von der Dreierlinie von nur 30 Prozent (Tabelle der NBA).

"Ich hätte nie erwartet, dass wir mit 29 Punkten verlieren würden. Das wird eine ziemlich üble Videositzung. Ich denke, diese Vorstellung ist den Jungs peinlich - mir auf jeden Fall", sagte Warriors-Coach Steve Kerr.

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Warriors mit ganz schwacher Defense

Vor allem mit der Verteidigung konnte Kerr nicht zufrieden sein. In jedem Viertel ließ der Vizemeister über 30 Punkte zu. Golden State leistete sich 16 Ballverluste und sah am Brett ganz alt aus (Rebound-Nachteil 35:55).

"Wir haben einen Schlag ins Gesicht kassiert, vielleicht war das gar nicht so schlecht", mutmaßte Draymond Green. Nach der Durant-Verpflichtung hatte die Warriors fast jeder Experte schon zum neuen Meister gekürt. Die kalte Dusche zum Auftakt zeigt, dass eben doch erst noch gespielt werden muss. Der 24:0-Rekordstart von 2015 ist schon einmal nicht wiederholbar.

Leonard beeindruckt

Bei den Gästen aus Texas bewies Kawhi Leonard eine starke Frühform. Der zweimalige Defensivspieler des Jahres führte sein Team mit 35 Punkten bei einer Trefferquote von 47 Prozent zum Sieg. Es war die höchste Punktausbeute seiner Karriere.

Unterstützung bekam Leonard von LaMarcus Aldridge (26 Punkte) und den drei starken Bankspielern Jonathon Simmons (20 Punkte), Patty Mills (11 Punkte, 5 Assists, 4 Steals) und Routinier Manu Ginobili, der in 21 Minuten zehn Punkte, fünf Rebounds und zwei Assists beisteuerte. 

"Das hatte ich wirklich nicht erwartet", zeigte sich Ginobili sprachlos. Die Spurs haben eine deutliche Botschaft an den Rest der Liga geschickt.

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