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Die von Russell Westbrook erhoffte Rache gegen Ex-Teamkollege Kevin Durant bleibt aus. Die Warriors fügen OKC die erste Niederlage zu. Durant läuft dabei zu Hochform auf.

Die Golden State Warrios haben den Oklahoma City Thunder in der NBA die erste Saisonniederlage zugefügt. 

Die Warriors setzten sich klar mit 122:96 (68:43) gegen das Team um Superstar Russell Westbrook durch. Damit sind die Cleveland Cavaliers das letzte ungeschlagene Team in der Liga (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Westbrooks Rache bleibt aus

Besondere Brisanz hatte das Spiel, da Kevin Durant zum ersten Mal seit seinem Wechsel zu den Dubs gegen sein Ex-Team spielte und zuletzt einige Giftpfeile zwischen Durant und Ex-Kumpel Westbrook geflogen waren.

Obwohl alle deshalb eine große "Rache-Show" von Westbrook erwartet hatten, war es Durant, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Am Ende standen 39 Punkte und sieben Dreier auf Durants Konto. Mehr Dreier hatte er in seiner gesamten Karriere in einem Spiel nicht geworfen.

Durant stellte damit einen Rekord ein. Nie hatte ein Spieler mehr Punkte in seiner erste Partie gegen sein Ex-Team erzielt.

Durant auf Jordans Spuren

Mit allein 29 Punkten vor der Pause hatte Durant auch entscheidenden Anteil daran, dass die Partie bereits früh entschieden war. Die letzten Minuten der Partie konnte Durant deshalb entspannt von der Bank zuschauen, während die Fans anfingen, sein Kürzel "KD" riefen.

Für Durant war es zudem das 69. Spiel in Folge, in dem er mindestens 20 Punkte erzielte. Der letzte Spieler, dem dies gelang, war Basketball-Legende Michael Jordan in der Saison 1990/1991.

Westbrook schaffte mit 20 Punkten und zehn Assists zwar ein Double-Double, leistete sich dabei aber sechs Turnover und traf nur vier seiner 15 Versuche aus dem Feld. In den ersten vier Partien hatte Westbrook noch im Schnitt knapp 38 Punkte erzielt.

Zweite Viertel entscheidet Partie

Nachdem Oklahoma nach dem ersten Viertel noch knapp in Führung lag, brachte das zweite Viertel die Entscheidung. Denn während die anderen drei Viertel alle sehr ausgeglichen verliefen, entschieden die Warriors dieses mit 37:11 für sich. 

MVP Steph Curry hielt sich vergleichsweise zurück und ließ seinem Teamkollegen Durant die große Bühne. Curry kam am Ende auf für ihn passable 21 Punkte und sieben Assists.

Sowohl OKC als auch die Warriors stehen in der Western Conference nun mit einer 4:1-Bilanz gemeinsam mit den San Antonio Spurs an der Spitze der Tabelle (Die Tabellen der NBA).

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