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Chicago Bulls v Atlanta Hawks
Dwyane Wade (r.) wurde bei der Kader-Nominierung für das All-Star Game nicht berücksichtigt © Getty Images

Einige NBA-Stars hofften vergeblich: Die Nominierungen für das All-Star Game fordern prominente Opfer. Vor allem das neue Voting-System sorgt für Wirbel.

Die Teilnehmer des NBA All-Star Games stehen fest - doch eine Reihe von Stars muss das Spektakel am 19. Februar in New Orleans in der Zuschauerrolle verfolgen.

So wurde etwa Dwyane Wade bei der Nominierung der Reservespieler von den NBA-Coaches nicht berücksichtigt, nachdem der 35-Jährige zuvor auch beim Voting der Starter außen vor geblieben war.

Wades Serie reißt

Für Wade endet damit eine Serie von zwölf All-Star-Teilnahmen in Folge. Der Shooting Guard der Chicago Bulls ist ein prominentes Opfer des neuen Abstimmungssystems.

Nach dem alten System, bei dem nur die Fans die Starter bestimmt hatten, wäre Wade sogar in die Starting Five gewählt worden.

Zum ersten Mal wählten in der NBA in diesem Jahr auch Spieler und ausgewählte Journalisten die Startformationen beim All-Star Game. Nun stand den Anhängern nur noch 50 Prozent der Stimmgewalt zu. Die zweite Hälfte verteilte sich zu jeweils 25 Prozent auf die Medienvertreter und die NBA-Profis.

Embiid hadert mit neuem Voting-System

Auch Joel Embiid, von den Fans sogar auf Rang drei gewählt, haderte mit dem neuem System, das letztlich zu seiner Nichtberücksichtigung führte. "Einmal mehr interessiert das Voting der Bevölkerung nicht", twitterte 76ers-Profi.

Nach zuletzt sieben Auftritten in Folge bleibt auch Knicks-Star Carmelo Anthony nur die Zuschauerrolle. Für den 32-Jährigen wäre es insgesamt die zehnte Teilnahme an dem Event gewesen.

Zaza Pachulia ist ein weiterer Profi, der es mit größerer Einbindung der Fans auf Grund der großen Anhänger-Gemeinde in Georgien wohl unter die Auserwählten geschafft hätte.

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Ohne deutsche Beteiligung

Die bekanntesten deutschen Profis Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks) und Dennis Schröder (Atlanta Hawks) fehlen ebenfalls.

Überraschend kommt diese Entscheidung allerdings nicht, schon im Vorjahr war der 38-jährige Nowitzki beim Showspiel zwischen den Stars der Eastern und Western Conference nicht mehr dabei. Zuletzt wurde der Würzburger 2015 berücksichtigt, insgesamt nahm er 13 Mal am All-Star-Game teil.

Schröder, der in seiner vierten NBA-Saison erstmals regelmäßig in der Startformation steht, wartet noch auf seine erste Teilnahme am traditionellen Hauptspiel des Show-Wochenendes.

Der 23-Jährige aus Braunschweig durfte sich 2015 in New York City allerdings schon beim Rookiespiel beweisen und erzielte als Mitglied der Weltauswahl 13 Punkte.

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