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Mark Cuban
Mark Cuban ist seit Januar 2000 Besitzer der Mavericks © Getty Images

Mark Cuban stand nicht im Verdacht, ein Fan des Tankings zu sein. Doch der Boss von Dirk Nowitzki erklärt nun, dass auch Dallas die Taktik angewendet hat.

Die Dallas Mavericks kämpften nach einem katastrophalen Saisonstart in der NBA-Saison lange um die Playoffs. Doch als endgültig klar war, dass sie die Endrunde nicht erreichen können, verloren sie offenbar absichtlich.

Das erklärte Besitzer Mark Cuban in der Dan Patrick Show. "Ab dem Zeitpunkt, als wir die Playoffs nicht mehr erreichen konnten, haben wir alles Menschenmögliche probiert, um Spiele zu verlieren", sagte Cuban. Man hätte fast nur noch mit den jungen Spielern gespielt.

Das Team von Dirk Nowitzki verlor acht der letzten zehn Spiele und beendete die Saison mit der neuntschlechtesten Bilanz der Liga. Je schlechter die Bilanz einer Franchise, desto höher stehen die Chancen, in der Lottery einen hohen Draftpick zu erhalten. Im kommenden Draft erhielten die Mavericks das neunte Wahlrecht.

Wende bei Cuban

Während der Saison hatte Cuban die so genannte "Tanking"-Taktik noch kritisiert (Ergebnisse und Spielplan).

"Es gibt so viele Teams, die vier Jahre davon entfernt sind, in vier Jahren Erfolg haben zu wollen, weil sich die Spieler an Niederlagen gewöhnen", so Cuban damals bei ESPN: "Wir wollen nicht überlegen, wen wir im vierten Viertel rausnehmen, damit wir Spiele verlieren."

Der Mavs-Boss erklärte nun, man hätte sogar von Saisonbeginn an versucht zu verlieren, wenn man keine Chance auf die Playoffs gesehen hätte.

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