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Moritz Böhringer
Moritz Böhringer will eines Tages selbst am Super Bowl teilnehmen © Imago

Moritz Böhringer fiebert auf den Super Bowl LI hin. Der deutsche NFL-Kandidat drückt jedoch keinem der beiden Teams die Daumen. Er hat jedoch einen großen Traum.

Moritz Böhringer schaut sich wie Hunderte Millionen Fans auf der ganzen Welt in der Nacht zum Montag (0.30 Uhr) den 51. Super Bowl zwischen den Atlanta Falcons und den New England Patriots im Fernsehen an.

Die Daumen drückt der 23-Jährige aus Stuttgart, der es vor der laufenden Saison bei den Minnesota Vikings aus der NFL nicht in den Kader geschafft hatte, keinem. "Es ist mir völlig egal, wer gewinnt", sagte Böhringer: "Ich will da selbst hin, mit den Vikings."

Nachwuchshoffnung Böhringer war im vergangenen Jahr als erster deutscher Wide Receiver im Draft ausgewählt, Anfang September von Minnesota aber bei der letzten Kaderreduzierung auf 53 Spieler gestrichen worden. Danach gehörte er zum Practice Squad des Teams und erhielt einen sogenannten "Futures Contract", der den Spielern vorbehalten ist, die eine reelle Chance auf einen Kaderplatz haben.

Für Böhringer war in den USA gerade der Umgang mit den Medien Neuland: "Das gab es ja früher bei uns überhaupt nicht. Jetzt warten überall Journalisten. Daran werde ich mich nie gewöhnen", sagte der frühere Spieler der Schwäbisch Hall Unicorns aus der Football-Bundesliga.

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