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Bundestrainer Giovanni Guidetti versucht seine Mannschaft aufzurütteln

Giovanni Guidetti, Bundestrainer der deutschen Volleyballerinnen, hat das Aus in der Zwischenrunde der WM in Italien noch nicht verdaut.

"Wir hätten vielleicht ein, zwei Punkte mehr holen können. Dann sind wir am Ende vielleicht Siebter und nicht Neunter - aber immer noch raus", sagte der 42-Jährige nach dem 3:0-Sieg zum Abschluss gegen Aserbaidschan am Sonntag: "Das ist immer die gleiche Pasta, wir wechseln nur die Soße."

Sein Team könne bei internationalen Turnieren noch nicht mithalten: "Wir sind immer zwischen dem sechsten und zwölften Platz, egal, bei welchem Turnier", sagte der Italiener: "Das ist ein Problem, aber das ist die Realität, und darüber wir müssen sprechen."

Deutschland war erstmals mit einem klaren Medaillenziel in eine WM gegangen, schied aber bereits in der Zwischenrunde aus und belegte letztlich den neunten Rang.

Am Montag reiste die Mannschaft über Venedig nach Frankfurt zurück.

Guidetti hat seine Zukunft nach der enttäuschenden WM zunächst offen gelassen.

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