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Christiane Fürst (l.) und Giovanni Guidetti arbeiten seit 2006 im DVV-Team zusammen

Giovanni Guidetti bleibt trotz des enttäuschenden neunten Platzes bei der WM in Italien bis zu den Olympischen Spielen in Rio Bundestrainer der deutschen Volleyballerinnen.

"Er hat uns sein Wort gegeben, das Team bis 2016 zu trainieren, er hat mir in einem persönlichen Gespräch am Wochenende noch einmal ausdrücklich bekräftigt, dass er dazu steht", sagte Präsident Thomas Krohne vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV).

Auch der DVV stehe zu der weiteren gemeinsamen Zusammenarbeit. "Umgekehrt hatten wir ihm seinen Vertrag entsprechend verlängert und stehen ebenfalls weiter uneingeschränkt hinter ihm. Das gleiche gilt im Übrigen für die Mannschaft und die Spielerinnen", führte Krohne aus.

Der 52-Jährige ergänzte, man werde die Ergebnisse der WM in den kommenden Wochen aufarbeiten.

"Die Analyse der Ursachen für unser Abschneiden gehören zunächst sinnvoll hinter geschlossene Türen", sagte Krohne: "Das gibt allen Beteiligten die Gelegenheit, die Dinge zunächst einmal sacken zu lassen."

Bei allem Verständnis über die Enttäuschung nach der WM mahnte der Präsident zur Ruhe.

"Ich denke, wir müssen die Kirche auch ein kleines bisschen im Dorf lassen: Ein neunter Platz bei einer WM ist keine Katastrophe, aber auch nicht das, was wir uns gewünscht haben und was mit dieser Mannschaft möglich wäre", sagte der Verbandschef.

Vize-Europameister Deutschland war mit großen Ambitionen in das Turnier gestartet und hatte eine Medaille als klares Ziel ausgerufen. Nach mehreren schwachen Auftritten scheiterte die Mannschaft aber bereits in der Zwischenrunde, Guidetti hatte seine Zukunft daraufhin zunächst offen gelassen.

Vor der Frauen-WM hatten die deutschen Männer bei ihrer Weltmeisterschaft in Polen Bronze gewonnen.

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