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Halle - Die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart liegen im Pokalfinale gegen die Ladies in Black Aachen schon auf der Verliererstraße. Doch die Wende gelingt - im dramatischen Tiebreak.

Die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart haben sich in einem hochklassigen und spannenden Pokalfinale zum zweiten Mal nach 2011 den Titel gesichert.

Der Favorit setzte sich in einem Fünf-Satz-Krimi 3:2 (17: 25, 20:25, 25:19, 25:19, 15:13) gegen die Ladies in Black Aachen durch.

Für Stuttgart war es bei der zweiten Finalteilnahme auch der zweite Erfolg.

Coach Hernandez freut sich

"Wir hatten nach dem 0:2-Rückstand nichts mehr zu verlieren. Deswegen hat die Mannschaft befreit aufgespielt und am Ende doch noch gewonnen", sagte Stuttgarts Trainer Guillermo Hernandez.

Die Ladies in Black hatten die Begegnung im mit 10.500 Zuschauern ausverkauften Gerry-Weber-Stadion im westfälischen Halle zu Beginn dominiert, der Liga-Zweite aus Stuttgart fand nicht in die Partie.

Erst im dritten Durchgang entfaltete der MTV sein Potenzial und glich in der Folge zum 2:2 aus.

Jubel nach dem Finalsieg: Die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart in Feierlaune
Jubel nach dem Pokalcoup: Die Volleyballerinnen Allianz MTV Stuttgart feiern © Getty Images

Thriller im Tiebreak

Im Tiebreak entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch, in dem die Stuttgarterinnen am Ende die Nerven behielten.

Stuttgart, das 2012 und 2013 noch im Halbfinale gescheitert war, hatte sich in der Runde der letzten Vier gegen den USC Münster durchgesetzt.

Aachen erreichte durch einen Sieg gegen Titelverteidiger Rote Raben Vilsbiburg erstmals das Endspiel.

Im Männerfinale hatte der VfB Friedrichshafen mit einem 3:0 gegen Bundesliga-Aufsteiger SVG Lüneburg seinen insgesamt 13. Pokaltitel gewonnen.

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