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SKI-WORLD-MEN-DOWNHILL
Florian Scheiber hat sich schon mehrere schwere Verletzungen zugezogen © Getty Images

Der Österreicher Florian Scheiber fliegt beim Abschlusstraining in Kitzbühel böse ins Fangnetz und verletzt sich schwer am Knie. Mit dem Hubschrabuer wird er abtransportiert.

Der Italiener Mattia Casse hat im Abschlusstraining für die Weltcup-Abfahrt am Samstag auf der "Streif" in Kitzbühel für eine große Überraschung gesorgt. Der 25-Jährige fuhr mit der hohen Startnummer 47 in 1:56,85 Minuten Bestzeit, er war 0,34 Sekunden schneller als Christof Innerhofer aus Südtirol.

Der Olympia-Zweite wiederum lag 0,69 Sekunden vor dem Österreicher Vincent Kriechmayr, der allerdings bei der Einfahrt in den Zielhang ein Richtungstor verfehlte. Das Training überschattete jedoch der schwere Sturz des Österreichers Florian Scheiber.

Der 28 Jahre alte Tiroler, dessen bestes Ergebnis im Weltcup ein vierter Rang im Dezember 2012 in Beaver Creek/USA war, stürzte an der Hausbergkante und flog in die Fangnetze. Dabei zog er sich einen Kreuzbandriss sowie Meniskusrisse im rechten Knie zu. Es war bereits der dritte schwere Sturz des Abfahrers. Er wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen und bereits erfolgreich operiert.

Andreas Sander belegte derweil Rang 20 und betonte nach seiner soliden Fahrt: "Für das Rennen fehlt schon noch ein bisschen was." Dem gebürtigen Westfalen, der seine bislang beste Saison im Weltcup fährt, ist es allerdings zuletzt in der Regel gelungen, im Rennen schneller zu sein als im Training.

Neben Sander ist im Super-G am Freitag (ab 11.45 Uhr im LIVETICKER) und in der Abfahrt am Samstag (ab 11.45 Uhr im LIVETICKER) auch Klaus Brandner am Start: Er kam im Abschlusstraining nur auf Rang 37.

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