Alpine prangert Hassnachrichten an

von SPORT1
Russell gewinnt knapp vor Verstappen
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Russell gewinnt knapp vor Verstappen

Alpine schlägt nach dem Grand Prix von Aserbaidschan Alarm. Der Formel-1-Rennstall verurteilt Hass und Beleidigungen in den sozialen Medien scharf und fordert ein gemeinsames Vorgehen gegen die zunehmenden Anfeindungen.

Der Formel-1-Rennstall Alpine hat nach dem Großen Preis von Aserbaidschan deutliche Worte gegen Anfeindungen in den sozialen Medien gefunden. Auslöser war ein Zwischenfall im Rennen von Baku, bei dem Franco Colapinto mit einem Fahrfehler eine Kollision verursachte und anschließend massive Reaktionen im Internet auslöste.

Der Argentinier war im Rennen in den Alpine seines Teamkollegen Pierre Gasly gefahren. Durch die Kettenreaktion wurde auch McLaren-Weltmeister Lando Norris in die Streckenbegrenzung gedrückt.

Franco Colapinto verursachte einen Unfall
Franco Colapinto verursachte einen Unfall Franco Colapinto verursachte einen Unfall © IMAGO/Michael Potts

„Als Team halten wir es für notwendig, uns nach dem Großen Preis von Aserbaidschan erneut zu den Hass- und Beleidigungsäußerungen im Internet zu äußern. Diese richten sich nicht nur gegen einen unserer eigenen Fahrer, sondern auch gegen Mitglieder der Formel-1-Gemeinschaft, einschließlich der Medien, sowie gegen unsere Rennkollegen, die wir respektieren, bewundern und gegen die wir gerne in der Königsklasse des Motorsports antreten“, erklärte Alpine in einem Statement auf X.

Formel 1: Alpine stellt sich deutlich hinter Colapinto

Der Rennstall stellte sich demonstrativ hinter die Betroffenen und erinnerte daran, dass Fehler zum Motorsport dazugehören. „Fehler passieren, wenn man am Limit fährt, und unabhängig vom Ergebnis oder Ausgang sollte niemand hasserfüllten oder beleidigenden Kommentaren ausgesetzt sein“, schrieb Alpine.

Das Team bezeichnete Beleidigungen in sozialen Netzwerken als ein grundsätzliches Problem, das von der gesamten Formel-1-Gemeinschaft anerkannt und verurteilt werden müsse. Alpine betonte zudem: „Wie wir bereits in früheren Fällen betont haben, verurteilen wir die Reaktionen einiger Fans im Internet aufs Schärfste und stehen solidarisch an der Seite der Formel 1, der FIA und anderer Teams in ihrem Bestreben, diesem Verhalten ein Ende zu setzen.“

DEINE MEINUNG

Nach Ansicht des Rennstalls sei das Problem zuletzt immer häufiger aufgetreten. „Es ist in den letzten Rennen zu einem regelmäßigen Phänomen geworden und kann nicht hingenommen werden“, hieß es weiter. Alpine kündigte zugleich an, seine Verantwortung wahrzunehmen und bei der Suche nach Lösungen gegen Hass im Netz mitzuwirken.


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.