Alcaraz warnt vor Traditionsbruch: „Dann töten wir die Grand Slams!“

von SPORT1
Alcaraz' besondere Reaktion auf sein Aus
1:07

Alcaraz' besondere Reaktion auf sein Aus

Brauchen die Major-Turniere kürzere Matches, um da junge Publikum bei der Stange zu halten? Carlos Alcaraz positioniert sich in der zuletzt aufgekeimten Debatte strikt dagegen.

Sollte die Tennis-Welt mit der Tradition der Fünf-Satz-Matches bei Grand-Slam-Turnieren brechen?

Ein entsprechendes Gedankenspiel eines mächtigen Funktionärs sorgt in der Szene für Diskussionen. Nun hat Carlos Alcaraz sich eingeschaltet und verdeutlicht, was er von der Idee hält: nichts.

Carlos Alcaraz nach seinem Finalsieg in Melbourne gegen Novak Djokovic
Carlos Alcaraz nach seinem Finalsieg in Melbourne gegen Novak DjokovicCarlos Alcaraz nach seinem Finalsieg in Melbourne gegen Novak Djokovic© IMAGO/AAP

Der Weltranglistenerste sprach sich bei einer Pressekonferenz vor dem Start der Japan Open in Tokio entschieden für das Best-of-Five-Format aus. „Wenn wir das wegnehmen und Best-of-Three spielen, dann töten wir aus meiner Sicht das Vermächtnis der Grand Slams und die Grand Slams selbst“, sagte der Spanier.

Die Fünf-Satz-Duelle in den Männerturnieren gehörten seit Beginn zu den Majors und machten diese Turniere für ihn „anders und speziell“. Deshalb würde er daran nichts verändern.

Alcaraz fordert Entlastung im Kalender

Ausgelöst hatte die Debatte Andrew Abdo, der neue Chef von Tennis Australia. Er hatte bei einer Konferenz angedeutet, dass bei Grand Slams künftig je nach Runde auch kürzere Matchformate denkbar seien, um jüngere Zielgruppen zu erreichen.

Die Verantwortlichen der Australian Open beruhigten die Diskussion bald darauf mit der Versicherung, dass Fünf-Satz-Tennis in Melbourne „bleiben wird“.

DEINE MEINUNG

Alcaraz stand kürzlich im Zentrum einer Debatte um die Auswüchse des Tenniskalenders: Sein Viertelfinal-Krimi gegen Ben Shelton bei den US Open endete erst um 3:33 Uhr Ortszeit und war damit die späteste Matchentscheidung der Turniergeschichte.

Dennoch sieht der Spanier nicht die Matchlänge als Kernproblem: „Ich würde den Kalender ändern. Ich habe immer gesagt, dass er sich ändern muss. Ein bisschen weniger spielen und nicht diese Menge an Turnieren hintereinander, Woche für Woche. Das würde ich definitiv ändern.“

Alle Spiele der US Open im Tennis LIVE und in voller Länge bei Sporteurope.TV!


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.