Nächster Russe wartet auf umstrittene Rückkehr in den Ski-Weltcup
Savelij Korosteljov fehlt auf der neuen FIS-Liste neutraler Athleten. Der russische Langläufer erwartet dennoch seine Freigabe.
Vier russische Athleten haben von der FIS den Neutralstatus für die kommende Saison erhalten – Savelij Korosteljov gehört zunächst nicht dazu. Der 22-jährige Langläufer wartet weiter auf die Entscheidung über seinen Antrag und rechnet fest mit einer Zulassung. „Ich bin zu 99,9 Prozent sicher“, sagte Korosteljov bei SVT Sport.
In der vergangenen Saison war er bereits neutral startberechtigt, lief im Weltcup auf das Podium und belegte im olympischen Skiathlon Rang vier.
Der Weltskiverband FIS hat jüngst auch den russischen Skispringer Evgeniy Klimov auf die Liste der neutralen Athleten gesetzt. Der umstrittene Sportler ist damit für den internationalen Weltcup zugelassen, auch wenn er nicht unter der Flagge seines Heimatlandes starten darf. Klimov gilt als Unterstützer des russischen Angriffskrieges in der Ukraine.
Korosteljov wartet auf Entscheidung der FIS
Eine Absage hat Korosteljov nach eigenen Angaben nicht erhalten. Er vermutet deshalb einen administrativen Grund für sein Fehlen auf der jüngsten Liste: „Vielleicht ist es nur ein bisschen bürokratischer Ärger. Die FIS hat viele Anträge auf Neutralstatus erhalten.“
Auch sein Trainerteam reagierte gelassen. „Wir haben einfach gesagt, dass es in Ordnung ist. Vielleicht haben sie meine Anfrage verloren oder meine E-Mail noch nicht gesehen“, erklärte Korosteljov.
Die FIS prüft die Anträge russischer und belarussischer Sportler einzeln. Voraussetzungen sind eine Neutralitätserklärung, die Einhaltung der Anti-Doping-Regeln sowie Starts ohne Flagge, Hymne oder nationale Ausrüstung.
Für Korosteljov ist die ausstehende Entscheidung entscheidend: Ohne Neutralstatus wäre er beim Weltcup-Auftakt am 27. November in Ruka nicht startberechtigt.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.