Zverev winkt Krönung nach Sinner-Absage

von SID
"Wer auch immer glaubt, dass ich geflirtet habe, ist ein Idiot"
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"Wer auch immer glaubt, dass ich geflirtet habe, ist ein Idiot"

Jannik Sinner hat seit Wimbledon kein Match bestritten und sagt nun eine weiterer Turnier-Teilnahme ab. Für Alexander Zverev eröffnet sich eine riesige Chance.

Die Chancen von Alexander Zverev auf den Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste steigen gewaltig: Wegen anhaltender Knieprobleme hat Jannik Sinner auch seine Teilnahme am ATP-Masters in Shanghai (ab 7. Oktober) abgesagt. Das gab der derzeit im Ranking führende Italiener am Samstag in den Sozialen Medien bekannt.

„Leider werde ich dieses Jahr nicht wie erhofft beim Rolex Shanghai Masters spielen können“, schrieb der Südtiroler: „Ich habe es immer sehr genossen, vor den Fans in Shanghai zu spielen, und es tut mir wirklich leid, dass ich nächste Woche nicht dabei sein kann.“

Alexander Zverev (l.) und Jannik Sinner vor dem Wimbledon-Finale 2026
Alexander Zverev (l.) und Jannik Sinner vor dem Wimbledon-Finale 2026Alexander Zverev (l.) und Jannik Sinner vor dem Wimbledon-Finale 2026© IMAGO/Hasenkopf

Wird Alexander Zverev die erste deutsche Nummer eins seit Boris Becker?

Der fünfmalige Grand-Slam-Champion, der im Juli in Wimbledon im Finale gegen Zverev triumphiert hatte, hat seit dem Finale beim Rasenhighlight kein Match mehr auf der Tour bestritten.

Der Rückstand von French- und US-Open-Champion Zverev beträgt nur noch 1370 Punkte, der Hamburger sammelt derzeit beim 500er-Turnier in Peking weitere Zähler.

Mit den passenden Ergebnissen könnte er nach dem Masters in Shanghai die erste deutsche Nummer eins im ATP-Ranking seit Boris Becker 1991 werden. Auch im weiteren Saisonverlauf hat Sinner viele Punkte zu verteidigen.

Zverev macht nächsten Schritt – nun wartet Djokovic

In Peking machte Zverev derweil den nächsten Schritt auf dem Weg an die Spitze der Weltrangliste: Der US-Open-Sieger ließ im Achtelfinale dem überforderten Chinesen Shang Juncheng beim 6:0, 6:3 in nur 55 Minuten keinerlei Chance und erspielte sich damit ein Kracher-Duell mit der ehemaligen Nummer eins, Novak Djokovic.

Der Grand-Slam-Rekordchampion hat in Peking allerdings eine makellose Bilanz. Der Serbe blieb in 31 Spielen ungeschlagen und triumphierte bei all seinen vorherigen Teilnahmen (2009, 2010, 2012 bis 2015) in der chinesischen Hauptstadt.

DEINE MEINUNG

„Ich glaube, das ist wahrscheinlich einer seiner Lieblingsplätze. In seiner Karriere hat er hier noch nie verloren. Aber natürlich werde ich alles tun, was ich kann, um es zu einer Herausforderung zu machen, mithalten zu können und hoffentlich erfolgreich zu sein“, sagte Zverev: „Ich schätze meine Chancen gut ein.“