Nach Absage der EuroLeague: NBA setzt weiter auf Zusammenarbeit

von SID
Nach Absage der EuroLeague: NBA setzt weiter auf Zusammenarbeit

Die NBA forciert offenbar weiter ihre Pläne für Europa.

Die NBA lässt sich bei ihren Europa-Plänen offenbar nicht von der Absage der EuroLeague abschrecken. Die nordamerikanische Basketball-Profiliga betonte nach dem Rückschlag erneut die Vision einer neuen europäischen Liga in Kooperation mit der EuroLeague und dem Weltverband FIBA.

„Eine Partnerschaft der EuroLeague, der FIBA und der NBA zur Vereinigung des europäischen Basketball-Ökosystems würde das enorme Potenzial dieses Sports in ganz Europa zum Nutzen der Vereine, der Spieler und vor allem der Fans erschließen“, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme vom Donnerstag mit der FIBA: „Die NBA und die FIBA setzen sich weiterhin dafür ein, eine neue professionelle Männerliga in Europa voranzutreiben und gemeinsam mit Partnern, die unsere Vision von Wachstum, Chancen und den Grundprinzipien des europäischen Sportmodells teilen, ein stärkeres und nachhaltigeres Basketball-Ökosystem aufzubauen.“

Die 13 Gesellschafterklubs der EuroLeague hatten zuletzt ein Kooperationsangebot der NBA abgelehnt. Dies berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Dienstag unter Berufung auf eine den Verhandlungen nahestehende Quelle. „Die 13 Gesellschafter haben das Angebot einstimmig abgelehnt, da es in seiner jetzigen Form als inakzeptabel angesehen wird“, berichtete die Quelle. Gleichzeitig sei die Tür nicht endgültig geschlossen.

Die NBA möchte im Jahr 2027 in Zusammenarbeit mit dem Weltverband FIBA eine eigene europäische Spielklasse, die NBA Europe, an den Start bringen. Eine Zusammenarbeit mit der EuroLeague und ihren Klubs galt dabei zuletzt als möglich, die NBA betonte jedoch auch, dass sie den Wettbewerb unabhängig von den Gesprächen ins Leben rufen werde.