Neue Regel im Biathlon: Grundlegende Änderung am Schießstand
Im Biathlon steht eine Regeländerung bevor: Die Neuerung betrifft den Umgang mit dem Gewehr - und soll die Sicherheit am Schießstand erhöhen.
Kurz vor dem Beginn der neuen Biathlon-Saison in Finnland im November hat die Internationale Biathlon Union (IBU) eine weitere neue Regel eingeführt.
Bislang ist es Athleten erlaubt gewesen, bereits vor der Schießmatte mit der Gewehrabnahme zu beginnen – sofern das Schießgerät den Rücken nicht ganz verlässt. Das hat jetzt ein Ende.
Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen am Schießstand
„Der Vorgang des Abnehmens des Gewehrs darf erst beginnen, wenn der Athlet die Schießmatte erreicht hat“, verkündete die IBU die neue Regel. Diese verschärfte Sicherheitsmaßnahme sieht folglich vor, dass Athleten den Gewehrriemen sowohl vor als auch nach dem Schießen vollständig über beide Schultern gelegt haben. Auch die Arme müssen durch die Riemen geführt sein. Erst auf der Schießmatte darf das Gewehr abgenommen werden.
Des Weiteren darf die Schießmatte auch erst dann wieder verlassen werden, wenn das Gewehr wieder auf dem Rücken des Athleten liege, „wobei beide Arme durch den Trageriemen geführt sind und der Lauf nach oben zeigt“.
Sollte sich ein Wettkämpfer nicht an diese Regel halten oder aus Versehen die Schießmatte zu früh verlassen, muss die Situation laut der IBU direkt korrigiert werden. Wichtig bei der Korrektur: Es darf keine Behinderung oder Gefährdung anderer Teilnehmer erfolgen.
Neue Zusammensetzung des Biathlon-Massenstarts
Neben der neuen Regel zur Handhabung des Gewehrs führte der Weltverband zuvor auch eine Änderung beim Massenstart ein. Auf Wunsch der Biathleten sind dort in Zukunft nur noch die Top 20 des Gesamtweltcups gesetzt.
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Ergänzt wird das Feld mit den zehn Punktbesten der jeweiligen Weltcupstation – die aktuelle Leistung der Sportler ist damit mehr in den Fokus gerückt.