Lipowitz wird womöglich nicht für Tour nominiert

von SID
Sturz-Drama um Lipowitz!
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Sturz-Drama um Lipowitz!

Der Manager von Red Bull-Bora-hansgrohe äußert sich auch zur Dominanz von Superstar Tadej Pogacar.

Kein weiterer Tour-de-France-Start für Florian Lipowitz im Jahr 2027, stattdessen der Angriff auf den Sieg beim Giro d’Italia? Wenn es nach Ralph Denk geht, ein durchaus realistisches Szenario.

„Das ist eine Frage, die man diskutieren kann. Ausgang Stand jetzt offen“, sagte der Teammanager des deutschen Rennstalls Red Bull-Bora-hansgrohe in einer Medienrunde zum Abschluss der Radsport-Saison.

Der Tour-Start von Florian Lipowitz ist nicht sicher
Der Tour-Start von Florian Lipowitz ist nicht sicherDer Tour-Start von Florian Lipowitz ist nicht sicher© IMAGO/Sirotti

Die Entscheidung über die Besetzung der großen Rundfahrten sei ein „ganz schwieriger Balance-Akt“, man müsse zunächst einmal die Streckenpräsentationen abwarten, führte Denk aus. Auch ein Start von Remco Evenepoel beim Giro ist demnach denkbar. „Wir haben den Giro ja schonmal gewonnen und wissen, wie sich das anfühlt. Der hat schon seinen Charme“, sagte Denk.

Lipowitz musste Tour nach Sturz abbrechen

In diesem Jahr war das Team mit einer Doppelspitze bestehend aus dem deutschen Hoffnungsträger Lipowitz (26) und dem Doppel-Olympiasieger Evenepoel (26) aus Belgien in die Tour de France gestartet. Lipowitz musste die Rundfahrt nach einem schweren Sturz im Zeitfahren aufgeben, Evenepoel sicherte sich später den zweiten Platz im Gesamtklassement.

„Das sind unsere beiden besten Rennfahrer“, bekräftigte Denk nun im Rückblick. Insgesamt zeigte sich der Manager „sehr happy mit der Saison, wie sie gelaufen ist“.

DEINE MEINUNG

Dass einer seiner Spitzenfahrer in näherer Zukunft auch Dominator Tadej Pogacar attackieren kann, daran glaubt Denk nicht. „Er wird die Tour noch ein paar Mal gewinnen, weil das ist ein großer Abstand nicht nur zu uns, sondern zu allen anderen auch“, sagte der 52-Jährige und verwies auf die außergewöhnlichen Leistungsdaten des Slowenen. „Unser Job ist, auf der Hut zu sein, wenn er irgendwann schlechter wird, was ja im Alter irgendwann passiert. Aber wenn bei ihm alles super läuft, ist es aktuell nicht möglich, ihn im Kopf-an-Kopf-Duell zu besiegen.“