Laura-Dahlmeier-Award erstmals vergeben

von SID
Laura-Dahlmeier-Award erstmals vergeben

Beim Deutschen Skiverband werden zahlreiche Auszeichnungen verliehen. Ein besonderer Preis feiert seine Premiere.

Der schwer verletzte alpine Skirennläufer Jacob Schramm hat den ersten Laura-Dahlmeier-Award erhalten. Dies teilte der Deutsche Skiverband (DSV) am Mittwoch mit. Der DSV hatte diesen Preis als Erinnerung an die im Vorjahr bei einem Kletterunfall verstorbene Biathletin ins Leben gerufen. Damit sollen die Werte der einstigen Topsportlerin weitergeführt und zugleich außergewöhnliche Leistungen abseits des sportlich Messbaren ausgezeichnet werden.

Schramm hatte sich im Januar 2025 bei einem schweren Trainingssturz auf der Streif in Kitzbühel komplexe Verletzungen an beiden Knien zugezogen. Es folgten mehrere Operationen und eine intensive Rehaphase. Nachdem eine Rückkehr auf die Ski anfangs ungewiss gewesen war, arbeitete sich Schramm Schritt für Schritt Richtung Leistungssport zurück. Die mit dem Preis erhaltene Prämie von 5000 Euro spendete er an die Hilde-Gerg-Stiftung.

Aicher und Straßer geehrt

Neben dem Laura-Dahlmeier-Award vergab der Deutsche Skiverband im Rahmen der DSV Sports Night traditionell auch den „Goldenen Ski“, die derzeit höchste Verbands-Auszeichnung für Aktive. Im alpinen Bereich wurden Emma Aicher und Linus Straßer geehrt, im Biathlon gingen die Preise an Vanessa Voigt und Philipp Nawrath. Olympiasieger Philipp Raimund wurde ebenso wie Selina Freitag im Skispringen ausgezeichnet, im Skilanglauf durften Coletta Rydzek und Elias Keck jubeln.

Auch Skicross-Olympiasiegerin Daniela Maier erhielt den „Goldenen Ski“, ihr Teamkollege Florian Wilmsmann wurde ebenfalls prämiert. Auch die Nordischen Kombinierer waren trotz der Olympia-Verbannung für 2030 Teil der Preisverleihung, hier gewannen Nathalie Armbruster und der mittlerweile zurückgetretenen Johannes Rydzek. Die Sportler selbst wählten zudem die Gesamtweltcupzweite Aicher zu ihrer Skisportlerin des Jahres 2026.