Ten Hag über Leverkusen? „Alle Spieler wollten weg“
Diese Worte zu ten Hags Entlassung haben es in sich
Erik ten Hag spricht erneut über sein kurzes Kapitel bei Bayer Leverkusen. Der Niederländer offenbart, warum der Umbruch nach dem Abschied von Xabi Alonso größer gewesen sein soll.
Erik ten Hag hat neue Einblicke in seine nur wenige Wochen dauernde Amtszeit bei Bayer Leverkusen gegeben. Der Niederländer macht den tiefgreifenden Umbruch nach dem Abschied von Xabi Alonso dafür verantwortlich, dass sein Engagement beim Werksklub bereits nach drei Pflichtspielen endete.
Im Interview mit The Athletic schilderte ten Hag die schwierige Ausgangslage nach Alonsos Wechsel zu Real Madrid. „Es ist eine sehr seltsame Geschichte“, sagte er. „Mit Alonso ging eine Ära zu Ende, daher wollten alle Spieler weg.“
Nach Angaben des Niederländers habe Leverkusen versucht, mehrere Profis zu halten. „Wir haben um einige gekämpft, aber sie waren nicht mehr mit ganzem Herzen dabei“, erklärte ten Hag.
Weil wichtige Transfers erst spät zustande kamen, habe er mit einigen Neuzugängen gar nicht mehr zusammenarbeiten können: „Die guten Spieler haben erst in den letzten Tagen unterschrieben. Ich habe nie mit ihnen gearbeitet. Drei Spiele, und dann gingen wir getrennte Wege.“
Ten Hag wollte Garnacho nach Leverkusen lotsen
Ten Hag verriet zudem, dass er während seiner Zeit in Leverkusen um Alejandro Garnacho geworben hatte. Der frühere Trainer von Manchester United wollte den Offensivspieler in die Bundesliga locken.
„Ich habe ihm gesagt: ‚Komm nach Leverkusen.‘ Aber zum Glück ist er nicht gekommen“, sagte ten Hag mit Blick auf die Entwicklung des Argentiniers. Garnacho habe sich gegen einen Wechsel entschieden, weil er in England bleiben wollte. „Ich verstehe das, es ist die beste Liga, also hat er abgelehnt.“
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