FC Bayern: Kompany nach Zusammenbruch im Krankenhaus
Das sagte Kompany am Mittwoch noch über seine Erkrankung
Notarzteinsatz bei Vincent Kompany. Der Trainer des FC Bayern muss nach einem Zusammenbruch in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Verein bestätigt die Vorkommnisse.
Sorgen um Bayern-Trainer Vincent Kompany: Der Belgier ist am Freitagnachmittag mit einem Notarzt in ein Münchner Krankenhaus gebracht worden. Der FC Bayern bestätigte den Vorfall am Abend in einer offiziellen Mitteilung.
„Kompany musste sich am Freitag nach einem Zusammenbruch während des Trainings der FC Bayern Amateure in ärztliche Behandlung begeben. Der Trainer des Profiteams hatte der zweiten Mannschaft bei ihrer Einheit zugeschaut“, gab der Verein bekannt: „Kompany wird im Krankenhaus eingehend untersucht und in medizinischer Obhut bleiben. Bis auf Weiteres regelt sein Trainerteam den Trainings- und Spielbetrieb.“
Eberl: „Die Gesundheit von Vincent Kompany hat für uns höchste Priorität“
Sportvorstand Max Eberl wird wie folgt zitiert: „Die Gesundheit von Vincent Kompany hat für uns höchste Priorität. Wir werden beim FC Bayern alles tun, damit er sich schnell erholt. Vinnie erhält alle notwendige medizinische Betreuung und Unterstützung und alle Zeit, die er benötigt. Sein Trainerteam, dem wir voll und ganz vertrauen, übernimmt seine Aufgaben. Wir alle beim FC Bayern wünschen Vinnie eine schnelle Genesung.“
An der Säbener Straße soll laut der Bild vor dem Notarzteinsatz sogar ein Rettungshubschrauber gelandet sein – dieser kam offenbar vom Klinikum Harlaching. Sky berichtet, dass Kompanys Zustand inzwischen stabil sei.
Kompany laborierte jüngst an einer Virus-Infektion und stand am Mittwoch beim 2:2 gegen den FC Arsenal in der Champions League wieder an der Seitenlinie.
Der Coach selbst hatte nach dem Spiel auf der Pressekonferenz gesagt: „Als Trainer, will man immer alles tun und alles machen. Ich habe einen ziemlich saftigen Virus bekommen letzte Woche, habe dann natürlich nicht auf meinen Körper gehört und dann hat der Körper irgendwann gesagt: Jetzt hör mal auf!“
Ob zwischen der Virus-Erkrankung und dem Notarzteinsatz ein Zusammenhang besteht, ist aktuell noch nicht bekannt.