Eberl: So geht es Vincent Kompany nach Zusammenbruch
So erlebte die U23 den Kompany-Zusammenbruch
Nach dem Zusammenbruch von Vincent Kompany herrscht große Sorge. Nun äußern sich Max Eberl und Aaron Danks zum Cheftrainer des FC Bayern.
Einen Tag nach dem Zusammenbruch von Vincent Kompany gibt es ein Update zum Zustand des Cheftrainers des FC Bayern. Auf der Pressekonferenz der Münchner vor dem Spiel gegen den SC Freiburg am Sonntag bezogen Sportvorstand Max Eberl und Assistenztrainer Aaron Danks Stellung.
FC Bayern: So geht es Vincent Kompany
„Die gute Nachricht: Er ist stabil. Ich habe gestern Abend mit ihm gesprochen, auch mit seiner Frau“, sagte Eberl am Samstag über Kompany. Der Belgier werde noch einige Tage im Krankenhaus bleiben, „bis man alles untersucht hat“. Der Vorfall zeige, dass der Fußball nicht das Wichtigste im Leben darstelle.
Der Coach werde erst zurückkehren, wenn er sich „wieder fit fühlt. Das wird die größte Aufgabe sein, ihn zu schützen, auch vor sich selber ein Stück weit.“
Max Eberl berichtet von Untersuchungen bei Kompany
Eine genaue Ursache für den Kollaps konnte Eberl noch nicht nennen, die Untersuchungen hätten aber schon „stückweise Ergebnisse gebracht“. Er sei aber kein Mediziner, betonte Eberl. „Er ist in besten Händen. Was wir tun können: Ihn emotional, energetisch, ein Stück weit auch liebevoll, zu begleiten.“
Einen Zeitpunkt für ein Comeback sei noch nicht absehbar: „Wir werden nicht von Tagen reden, wir werden von Wochen reden. Das muss uns allen klar sein, und das ist auch allen klar.“ Gleichzeitig lobte Eberl den Trainerstab um Danks, der die Geschicke „im Geist von Vinnie“ nun weiterführen werde.
Kompany war am Freitag während eines Trainings der zweiten Mannschaft des FCB zusammengebrochen und anschließend mit einem Notarzt ins Krankenhaus gebracht worden. Zuvor hatte der Belgier an einer Virus-Infektion gelitten.
Das kommende Spiel der U23 wurde daraufhin abgesagt, die jungen Spieler seien mit der Situation teilweise überfordert gewesen.
FC Bayern hat „keine normale Phase“
Über eine Verlegung des Spiels der Profis gegen Freiburg habe man derweil nicht nachgedacht, erklärte Eberl: „Wir haben keine normale Phase. Wir haben die Geschichte mit Jamal Musiala, wir haben das Erlebnis mit Joshuas Papa gehabt. Wir haben die Geschichte mit Vinnie jetzt. Damit befassen wir uns, wir als Menschen. Wir als Gruppe werden – das macht Bayern München aus – für einander da sein.“
Danks fügte hinzu, dass er am Vorabend ebenfalls Kontakt zu Kompany aufgenommen habe, allerdings lediglich, um sich nach seinem Kollegen zu erkunden. „All die Fußball-Sachen sind jetzt in unseren Händen und wir arbeiten als Team zusammen“, sagte er.
Es sei „immer die Herausforderung“, Kompany ein bisschen zu bremsen: „Aber im Moment glaube ich wirklich, dass er sich erholen muss.“
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Der Engländer, der Kompany primär an der Seitenlinie ersetzen wird, erklärte außerdem, dass Joshua Kimmich dem Team gegen Freiburg nach einem Trauerfall noch nicht wieder zur Verfügung stehen werde. Jamal Musiala kehrt noch nicht zurück, Minjae Kim habe sich eine kleine Verletzung zugezogen und fällt ebenfalls aus.