Schockmoment um Zweitliga-Torwart
Die perfiden Schattenseiten des Niedersachsen-Derbys
Schockmoment im Niedersachsen-Derby: Ron-Thorben Hoffmann bekommt aus kürzester Distanz einen Ball ins Gesicht. Er kann die Partie nicht fortsetzen.
Besorgniserregende Szene um Ron-Thorben Hoffmann: Der Keeper von Eintracht Braunschweig musste beim Zweitliga-Spiel gegen Hannover 96 (Endstand: 2:0) benommen ausgewechselt werden.
Was war passiert? Hoffmann hatte im Niedersachsen-Derby in der 62. Minute mit einer Doppelparade sein ganzes Können unter Beweis gestellt, blieb anschließend aber zunächst regungslos auf dem Rasen liegen.
Hoffmann bekommt Ball mit voller Wucht an den Kopf
Hannovers Benjamin Källman hatte den Schlussmann bei seinem Nachschuss aus kürzester Distanz mit dem Ball im Gesicht getroffen. Spieler sowie Schiedsrichter Tobias Reichel reagierten umgehend und riefen hektisch das medizinische Personal aufs Feld – auch ein Notarzt eilte auf den Rasen.
Schnell war zu erkennen, dass Hoffmann bei Bewusstsein war. Dennoch konnte der Keeper, der von 2015 bis 2022 beim FC Bayern unter Vertrag stand (inkl. Leihe zu Sunderland AFC), die Partie nicht fortsetzen.
Fan-Krawalle in der Nachspielzeit
Gestützt von zwei Betreuern und sichtlich angeknockt verließ Hoffmann schließlich den Platz. Für ihn kam Benjamin Uphoff in die Partie (66.).
Max Marie (17.) und Yann Sturm (90.+2) trafen für die Eintracht, die dank des Prestigeerfolgs auf Rang zehn sprang. Von den vergangenen zwölf Derbys hatten die Braunschweiger zuvor lediglich zwei gewonnen.
Tief in der Nachspielzeit wurde die Partie dann unterbrochen, weil Gästefans Pyrotechnik und Raketen abbrannten. Hoffmann beobachtete die Vorfälle – immer noch gestützt von zwei Betreuern – von der Seitenlinie aus.
Schon im Vorfeld war es zu gegenseitigen Provokationen aus beiden Lagern gekommen.