Tod mit 61: Trauer um Ostfußball-Legende Weber
Trauer um Heiko Weber: Als Spieler und Trainer prägte Heiko Weber den Ost-Fußball. Mit 61 Jahren stirbt er nach einer Krebserkrankung.
Trauer um Heiko Weber: Im Alter von 61 Jahren ist eines der bekanntesten Gesichter des Ost-Fußballs am Montagmorgen an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Dies bestätigte Carl Zeiss Jena, der Klub, den er jahrzehntelang prägte.
„Die FCC-Familie, die Heiko Weber nach dem Bekanntwerden seiner Erkrankung eine Welle der Sympathie und Unterstützung entgegenbrachte, ist tief bewegt und unfassbar traurig. So sehr man auch mit dieser schlimmen, endgültigen Nachricht rechnen musste, so sehr trifft sie uns bis ins Mark“, teilte der Verein mit, für den Mittelstürmer Weber 297-mal als Spieler auflief (davon 131-mal in der 2. Liga) und 71 Tore erzielte.
Wie Jena in der Meldung mitteilte, war es Weber auf den Tag genau vor 38 Jahren, „der am 26. Oktober 1988 gegen Sampdoria Genua das letzte Tor unseres FC Carl Zeiss Jena auf europäischer Bühne im heimischen Sportfeld erzielte“. Zudem erzielte er das letzte Jenaer Tor in der damaligen DDR-Oberliga.
Weber hinterlässt auch als Trainer Spuren
Auch nach seiner Spielerkarriere sollte Weber mit Jena Erfolge feiern. So führte er den Klub als Trainer mit zwei aufeinanderfolgenden Aufstiegen 2005 und 2006 von der vierten in die zweite Liga. In der Folge stand Weber unter anderem auch als Coach bei Energie Cottbus, Erzgebirge Aue und dem ZFC Meuselwitz an der Seitenlinie.
Später arbeitete Weber als Lehrer an einer Grundschule, ehe er vor knapp einem Jahr die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs erhielt. Anfang Juni kamen ehemalige Weggefährten zu Ehren Webers zu einem Benefizspiel gegen die Traditionsmannschaft des FC Thüringen Weida zusammen. Dort hatte Weber 2000 seine Trainerkarriere begonnen.