Witz-Strafe für Barca im Fall Álvarez?
Der FC Barcelona soll im Fall Julián Álvarez nach der Anzeige von Atlético Madrid 602 Euro an die RFEF zahlen.
Der FC Barcelona muss im Fall Julián Álvarez offenbar 602 Euro Strafe zahlen. Wie Mundo Deportivo berichtet, hat der spanische Fußballverband (RFEF) das Ende Juli eingeleitete Disziplinarverfahren nach der Anzeige von Atlético Madrid mit einer Geldstrafe in dieser Höhe abgeschlossen.
Die Rojiblancos hatten den spanischen Verband eingeschaltet, weil Barca den noch bei Atlético unter Vertrag stehenden Angreifer unerlaubt kontaktiert haben soll. Ein Verfahren bei der FIFA kam nicht zustande, weil der Weltverband für diesen Fall nicht zuständig ist.
Atlético berief sich bei der Anzeige auf das Wettbewerbsreglement der RFEF. Demnach muss ein Klub, der einen Profi mit gültigem Vertrag verpflichten will, dessen Verein vor Beginn der Gespräche schriftlich über seine Absicht informieren.
Barca musste in der Vergangenheit schon einmal Strafe zahlen
Die Strafe soll sich auf Artikel 133 der Disziplinarordnung stützen. Dieser wertet Verstöße gegen Anordnungen, Vereinbarungen oder sonstige regulatorische Pflichten, sofern sie nicht als schwer oder sehr schwer eingestuft werden, als leichtes Vergehen und sieht Geldbußen von bis zu 602 Euro vor.
Für den Konflikt zwischen den beiden Klubs gibt es einen vergleichbaren Präzedenzfall: Atlético hatte Barca bereits im Sommer 2019 wegen Antoine Griezmann bei der RFEF angezeigt. Damals wurde der FC Barcelona mit 300 Euro belangt, nachdem der französische Stürmer einen Vertrag bei den Katalanen unterschrieben hatte.
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