Nächster Sticker für Trier: Ein verdientes freies Wochenende

von SID
Nächster Sticker für Trier: Ein verdientes freies Wochenende

In der vergangenen Saison eilte der Klub als Aufsteiger von Sieg zu Sieg, und auch in der neuen Spielzeit läuft es.

Es wird langsam voll auf dem silbernen Reisekoffer. Nach jedem Sieg der Gladiators Trier kommt ein neuer Aufkleber drauf, inzwischen sind es schon neun. Der Basketballklub eilt wie in der vergangenen Saison von Erfolg zu Erfolg, ist im Europacup ungeschlagen und in der BBL Zweiter. Es dauert nicht mehr lange, dann ist wohl die Rückseite des besonderen Gepäckstücks dran.

Gladiators siegen souverän in Opava

Auch bei BK Opava bestanden die VET-Concept Gladiators, gewannen am Mittwochabend klar, doch Jacques Schneider war nicht rundum zufrieden. „Im letzten Viertel haben wir leider zu viele Punkte zugelassen und dieses mit einem Punkt verloren, was natürlich nicht unbedingt hätte sein müssen“, sagte der Trainer nach dem 103:80 (48:32) im FIBA Europe Cup.

Unter dem Strich dürfte die Schwächephase dem Coach dann doch egal sein, denn es läuft mal wieder für Trier. In der vergangenen Spielzeit war der Klub als Aufsteiger in die Playoffs der Bundesliga (BBL) eingezogen und hatte sich für den Europacup qualifiziert, diesmal ist der Erfolg keine Überraschung mehr.

Trier mischt auch in BBL vorn

„Das freie Wochenende hat sich die Mannschaft verdient“, sagte Schneider in Tschechien. Denn erst am 4. November geht es für die Trierer mit dem Heimspiel gegen Verfolger KB Trepca/Kosovo weiter. Der Bundesligist führt die Gruppe A nach vier Siegen aus vier Spielen mit acht Punkten vor Trepca (7) an.

Und nicht nur im Europacup stimmt die Richtung, Trier ist auch in der BBL voll auf Kurs. Mit vier Siegen war das Team 2025/26 gestartet, diesmal ging zwar das Auftaktspiel in Braunschweig verloren (107:116), doch es folgten seither fünf Erfolge in Serie. Mit dabei war ein 95:75 über Meister Alba Berlin. „Sie haben viele Waffen in ihrem Spiel“, lobte danach Gästecoach Pedro Calles.

In der Tabelle steht nur der FC Bayern (5:0) vor den Trierern (5:1), zum ersten Duell kommt es am 4. Januar. Gegen einen Bayern-Sticker auf dem Rollkoffer hätte in Trier sicher niemand etwas.