Tränen-Drama: Tennis-Star weint hemmungslos

von SPORT1
Tränen-Drama: Tennis-Star weint hemmungslos

Flavio Cobolli muss in Wien verletzt aufgeben. Er bricht hemmungslos in Tränen aus. Sein Gegner spendet Trost.

Flavio Cobolli hat beim ATP-Turnier in Wien für den traurigsten Moment der Woche gesorgt und beim Stand von 2:5 unter Tränen aufgeben müssen. Damit zog Matteo Berrettini ins Viertelfinale ein.

Cobolli konnte zuvor noch ohne sichtbare Einschränkungen agieren, doch als er beim Seitenwechsel auf seiner Bank Platz nahm, bemerkte er die Verletzung an der Hüfte und am Bein. Der Tennis-Star brach direkt in Tränen aus.

Cobolli unter Tränen vom Platz

Berrettini ging zu seinem Landsmann auf die Bank und tröstete ihn, wenig später packte er sogar die Sachen für den Gegner ein. Beide lagen sich in den Armen.

Für Cobolli kommt der Rückschlag zur Unzeit. Der Roland-Garros-Finalist liegt als Sechster der Jahreswertung im Rennen um einen Platz bei den ATP Finals in Turin, sein Einsatz dort ist nach der Aufgabe offen. Zudem gehört der 24-Jährige zum italienischen Aufgebot für die Davis-Cup-Finalrunde. Titelverteidiger Italien trifft dort zum Auftakt auf Südkorea. Berrettini war von Kapitän Filippo Volandri zunächst nicht nominiert worden.

Berrettini tröstet weinenden Landsmann

Berrettini wusste auf dem Platz direkt nach der Szene gar nicht, wie er seine Emotionen verpacken soll: „Es tut mir so leid für ihn. Ich war auch sehr oft an seiner Stelle. Es geht mir auch nah. Ich weiß, wie hart es ist und wie sehr man weitermachen möchte. Ich weiß, dass er unbedingt nach Turin will zu den besten Acht. Das Letzte, was man so kurz vorher will, ist eine Verletzung. Ich hoffe, es ist nicht zu schlimm.“

Dabei machte der 30-Jährige deutlich, wie vertraut er mit Cobolli seit vielen Jahren ist. Immerhin wuchsen beide Stars in Rom auf und kennen sich seit Kindheitstagen. Berrettini ist sechs Jahre älter und erlebte alle Erfolge seines Kumpels mit.

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Emotionale Worte über den verletzten Cobolli

„Es war eigentlich der Plan, die gemeinsame Reise zweier Jungs aus Rom zu feiern. Ich erinnere mich an ihn seitdem er ganz klein war. Ich weiß genau, an welchem Tag er sich gegen Fußball und für Tennis entschieden hat. Ich sehe seine Augen von damals noch vor mir. Genau diese Begeisterung hat er immer noch in seinen Augen“, sagte Berrettini emotional.

Der Routinier fügte an: „Er verdient es, so eine tolle Karriere zu haben. Ich versuche, ihm bestmöglich zu helfen. Hoffentlich kann er vor Turin zurückkehren.“ Kurz vor dem Match hatte Cobolli noch beste Laune.

In den Katakomben hatte er auf dem Weg zum Platz noch Alexander Zverev, gegen den er im Finale von Paris verloren hatte, nach dem Erreichen des ersten Platzes der Weltrangliste innig umarmt und wirkte bestens gelaunt. Knapp eine Stunde später verließ er die Arena mit einem Handtuch über sein Gesicht gezogen und vergoss viele Tränen.


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.