Spiel gegen Russland: Frankreich nimmt nicht an Para-WM teil
Nach dem CAS-Urteil zur Russland-Rückkehr zieht der französische Verband die Teilnahme der Para-Nationalmannschaft an der WM zurück.
Frankreichs Eishockey-Verband hat nach dem CAS-Urteil zur Rückkehr Russlands erste Maßnahmen ergriffen. Wie die FFHG mitteilte, werde die Para-Nationalmannschaft nicht an der C-WM vom 8. bis 13. Dezember in Mexiko-Stadt teilnehmen. Das Turnier wird von World Para Ice Hockey (WPIH) organisiert, nicht vom Weltverband IIHF.
In Mexiko sollte Frankreich am 10. Dezember gegen Russland antreten. „Der Vorstand des Verbandes ist der Ansicht, dass unter den gegenwärtigen Umständen die Voraussetzungen nicht gegeben sind, um einen reibungslosen Ablauf dieses Wettbewerbs zu gewährleisten“, hieß es vonseiten der FFHG.
Russland ist im internationalen Parasport bereits seit dem letzten Jahr wieder Vollmitglied. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hob die Sanktionen gegen Russland im Sommer auf, mit der Empfehlung an die Fachverbände, der Linie zu folgen. Am vergangenen Freitag hatte der internationale Sportgerichtshof CAS entschieden, dass Russland wieder an von der IIHF organisierten Turnieren teilnehmen darf. Die Entscheidung löste Boykottdrohungen mehrerer Nationen aus, auch Sponsoren verkündeten ihren Absprung für den Fall einer russischen Teilnahme. Die Weltmeisterschaft in Deutschland steht auf der Kippe.
Die FFHG, deren Nationalmannschaften derzeit in keinen IIHF-Wettbewerben auf Russland treffen, die aber die A-WM 2028 ausrichtet, sorgt sich. Die Wiedereingliederung russischer Mannschaft könnte, so der Verband, „besorgniserregende Folgen für die Organisation internationaler Meisterschaften“ und „für die Modalitäten des Aufstiegs in höhere Ligen“ haben.
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Zudem ließen die Franzosen offen, ob die Frauen-Auswahl an der A-WM im November 2027 teilnehmen wird, sollte Russland teilnehmen.