„Geht nicht um Bayern“

von SID
„Geht nicht um Bayern“

Die Rheinhessen haben zuletzt drei Pflichtspiele in Folge verloren, nun kommt der Tabellenführer aus München nach Mainz.

Nach zuletzt drei Pflichtspielniederlagen in Folge durchlebt Bundesligist Mainz 05 eine schwierige Phase – nun steht am Samstag (15.30 Uhr, Sky) im heimischen Stadion ausgerechnet das Duell mit Rekordmeister Bayern München an. Mit dem Gegner will sich Trainer Urs Fischer aber nicht allzu sehr befassen. „Es geht nicht um Bayern“, betonte der Schweizer, „es geht um uns, darum, dass wir wieder in die Spur zurückfinden.“

Dabei komme es vor allem darauf an, „die Tugenden von Mainz auf den Platz zu bekommen“, betonte Fischer. „Ich bin halt langweilig, ihr bekommt von mir nichts Neues zu hören“, sagte der Trainer bei der Spieltagspressekonferenz am Freitag auf eine entsprechende Nachfrage. Es gehe um elementare Dinge wie „Laufen, Zweikampfführung, eklig sein“, erklärte Fischer, „das haben wir über eine lange Dauer gezeigt. Aber in den letzten drei, vier Spielen haben wir das vielleicht ein bisschen verloren.“

Mut machen Fischer die vergangenen Auftritte gegen die Bayern. In der Hinrunde der vergangenen Saison hatte Mainz in München bei Fischers erstem Bundesligaspiel als Coach der Nullfünfer ein 2:2 geholt, das Rückspiel ging nach einer 3:0-Halbzeitführung knapp noch mit 3:4 verloren. „Wir haben uns die eine oder andere Aktion nochmal angeschaut“, sagte Fischer.

Dass Nadiem Amiri von Bundestrainer Jürgen Klopp nicht für die deutsche Nationalmannschaft nominiert wurde, wollte der 60-Jährige indes nicht ausführlich kommentieren. „Ich werde das Aufgebot von Jürgen Klopp nicht kritisieren“, sagte er. Amiri dürfe nun „nicht beleidigt“ sein, sondern müsse „mit Leistung auf dem Platz voran gehen.“

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