Schalke-Legende poltert: „Da kommt mir der Kaffee hoch“

"Ich fühle mich nicht unantastbar"
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"Ich fühle mich nicht unantastbar"

Schalke-Legende Rüdiger Abramczik findet deutliche Worte zur schwachen Leistung seines Herzensvereins. Besonders die Herangehensweise stört ihn.

Die aktuelle Situation des FC Schalke 04 ist ernüchternd: Die Gelsenkirchener stehen mit sechs Punkten auf dem 17. Tabellenplatz. Der Saisonstart des Aufsteigers ist damit alles andere als zufriedenstellend verlaufen.

Für Schalke-Legende Rüdiger Abramczik ist der Grund für die schwachen Leistungen klar. „Ganz einfach, wir spielen Angsthasen-Fußball zurzeit“, sagte er bei Wettbasis. 

Rüdiger Abramczik blickt mit Sorge auf den FC Schalke 04
Rüdiger Abramczik blickt mit Sorge auf den FC Schalke 04Rüdiger Abramczik blickt mit Sorge auf den FC Schalke 04© IMAGO / Funke Foto Services

„Da kommt mir der Kaffee hoch, so viele negative Sachen habe ich schon lange nicht mehr gehört“, sagte der 70-Jährige über die Stimmung, die S04 derzeit umgibt.

Abramczik schlägt interne Gespräche vor 

Um der sportlichen Talfahrt entgegenzusteuern, schlägt Abramczik mannschaftsinterne Gespräche vor. „Man muss mal ohne den Trainer reden, man muss mal was auf den Tisch legen. Das haben wir früher auch gemacht. Aber wenn man gar nichts macht und das einfach nur weiterlaufen lässt, finde ich das noch viel schlimmer“, erklärte er. 

Weiter führte er aus: „Man hat zum Beispiel gesagt, dass der eine oder andere zu wenig macht im Spiel und sich zu wenig zutraut und warum und weshalb das so ist. Also man hat nur eine Diskussion gehabt, man hat keine Schuldigen gesucht.“ 

Klare Meinung zu Dzeko 

Kritisch äußerte er sich zudem zu Edin Dzeko. Aufgrund seines Alters sieht Abramczik den 40-Jährigen eher in der Reservistenrolle. Zwar verfüge der Bosnier über „ein sehr gutes Auge für die anderen Mitspieler“, dennoch müsse man angesichts seines Alters genau abwägen, wie und in welchem Umfang man ihn einsetze. 

Die Hoffnung auf die Rückkehr in die Erfolgsspur hat Abramczik allerdings noch nicht aufgegeben: „Es sind erst ein paar Spiele, es kommen noch die Spiele, die du gewinnen musst“, betonte er. Die nächste Chance auf Punkte gibt es am Sonntagnachmittag bei der TSG Hoffenheim (ab 17.30 Uhr im SPORT1-Liveticker).

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