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1. FC Kaiserslautern v 1. FSV Mainz 05 - DFB Cup
Die Fans des 1. FC Kaiserslautern geben auf dem "Betze" alles - und tun etwas für ihre Gesundheit © Getty Images
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Verfolgt man als Fan ein Fußballspiel, ist das laut einer Studie gut für die Gesundheit. Doch nicht jedes Ergebnis ist auch wirklich gesund.

Fußball schauen ist gut für die Gesundheit! Das geht aus einer Studie hervor, über die die Sun berichtet. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Fußball schauen einem Herz-Kreislauf-Training, wie bei einem flotten Spaziergang, entspricht.

Für eine Studie haben die Wissenschaftler 25 Fans des englischen Klubs Leeds United analysiert. Die Herzfrequenz der 20- bis 62-Jährigen lag 64 Prozent über dem Durchschnitt. Eine solche Erhöhung der Herzfrequenz wird auch als "positiver Stress" bezeichnet.

Die Studie zeigt auch, dass ein Sieg des eigenen Teams sogar den Blutdruck senkt. Dadurch sinkt das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko und die Psyche wird gestärkt. Je länger die Fans dabei einen Verein unterstützen, desto stärker sind die physischen und psychologischen Effekte.

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Eine Niederlage bewirkt das Gegenteil

Die Wirkung eines Tores beschreibt Dr. Andrea Utley von der Universität Leeds: "Ein Tor für eines der Teams verursacht eine kurze Steigerung der Herzfrequenz auf 20 Prozent über dem Spiel-Durchschnitt."

Verliert die eigene Mannschaft jedoch, wird genau die entgegengesetzte Wirkung erzielt. 

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Dr. Utley fasst die Effekte eines Fußballspiels zusammen: "Die Unterstützung einer Mannschaft bei einem Fußballspiel führt letztendlich zu einem moderaten Herz-Kreislauf-Training und, abhängig vom Ergebnis des Spiels, zu einem mentalen Schub oder Einbruch."

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