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Der BVB kassiert 64 Millionen Euro für Christian Pulisic - dem Manager von Borussia Mönchengladbach bereitet das erhebliches Kopfzerbrechen.

Für 64 Millionen Euro wechselt Christian Pulisic vom BVB zum FC Chelsea - ein Deal, der für Kopfzerbrechen bei Sportdirektor Max Eberl von Bundesliga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach sorgt.

Einerseits erkennt der 45-Jährige die Verhandlungsleistung des Rivalen an: "Dortmund hat einen großartigen Job gemacht", sagte Eberl im Trainingslager im spanischen Jerez. Im gleichen Atemzug kritisierte er aber auch die Höhe der Ablösesumme von 64 Millionen Euro: "Das ist schon pervers. Das sind Dimensionen, die vielen Vereinen in der Bundesliga echt Probleme bereiten können." 

Pulisic besaß beim BVB nur noch einen Vertrag bis Juni 2020. Chelsea kaufte den US-Nationalspieler in der Winterpause, lieh Pulisic allerdings umgehend bis zum Sommer wieder kostenlos an den Bundesliga-Herbstmeister aus.

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Kommt Pulisic-Nachfolger aus Gladbach?

Die Folgen des Pulisic-Deals könnten Gladbach noch unmittelbar betreffen: Die belgische Zeitung Het Laatste Nieuws berichtete zuletzt, dass der BVB an Gladbachs Thorgan Hazard als Nachfolger für Pulisic interessiert sei.

Hazard ist noch bis 2020 an Gladbach gebunden, darüber hinaus ist seine Zukunft offen. In Jerez deutete Eberl an, dass ein Wechsel Hazards im Sommer zum Thema werden könnte. 

"Wir wollen nach wie vor mit Thorgan verlängern und ich habe ihn da auch noch nicht aufgegeben", sagte Eberl laut Rheinischer Post: "Borussia und Thorgan Hazard ist eine Erfolgsgeschichte und ich hoffe, dass sie es auch noch länger bleibt. Sein Vertrag läuft bis 2020, aber wenn er eine Vertragsverlängerung ablehnen sollte, dann weil er wieder einen Schritt nach vorne machen will. Und dann würde es auch keinen Sinn machen, dass er noch ein Jahr bleibt."

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