Pavlovic sieht Bayern-Revanche gegen ALBA
Bayern feiert dramatischen Sieg
Die Münchner betreiben unter den Augen prominenter Tribünengäste des FC Bayern etwas Wiedergutmachung für die verlorene Finalserie.
Die Basketballer von Bayern München haben drei Monate nach der Finalschmach einen dominanten Prestigeerfolg gegen ALBA Berlin gefeiert.
Im Duell mit dem Meister gewann München klar mit 95:61 (40:24) und betrieb zumindest etwas Wiedergutmachung für die dramatische Niederlage in der Finalserie 2025/26. In dieser hatte ALBA den Münchnern im Juni den Titel entrissen.
Bayern-Defensive stoppt ALBA-Topscorer
Beim Wiedersehen glänzten bei den Bayern Oscar da Silva und Kamar Baldwin mit jeweils 14 Punkten. Justin Bean, wertvollster Spieler der vergangenen Finals, mit 13 Punkten und Jack Kayil mit 14 waren die mit Abstand besten Werfer der Gäste, die sich jedoch gegen die überragende Defensive der Bayern kaum durchsetzen konnten.
„Wir haben es sehr ernst genommen und uns einen Vorsprung herausgespielt. Die Körpersprache hat mir nicht immer gefallen, wir haben einige einfache Würfe liegengelassen. Aber daran müssen wir arbeiten“, sagte Münchens neuer Trainer Anton Gavel in der ARD.
Für den 41-Jährigen war es in der sehr frühen Phase der Saison ein wichtiger Erfolg. Seine Spieler, so scheint es, haben die Finalniederlage verdaut und sind bereit für den nächsten Anlauf.
Bayern ziehen unter den Augen von Hainer und Pavlovic davon
Vor den Augen von FCB-Präsident Herbert Hainer und Fußball-Nationalspieler Aleksandar Pavlovic bestimmten die Münchner das Spiel von Beginn an. Die Bayern waren treffsicherer und unter dem Korb dominant: Sie sammelten deutlich mehr Rebounds als die Berliner und erzwangen immer wieder Ballverluste.
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So baute München seine Führung kurz vor Ende des zweiten Viertels auf 20 Punkte aus (39:19) und ließ auch nach der Pause nicht nach. Die Bayern hielten das Tempo hoch, spielten sich in einen wahren Rausch. Fünf Minuten vor dem Ende lag Gavels Team mit 39 Punkten vorne, Alba sehnte die Schlusssirene herbei.