Russland-Rückkehr? Weltverbands-Präsident Reindl reagiert

von SID
Russland-Rückkehr? Weltverbands-Präsident Reindl reagiert

Russland soll nach einem CAS-Urteil zu Eishockey-Weltmeisterschaften zurückkehren. Der deutsche Weltverbands-Präsident Franz Reindl muss nach der Spielerlaubnis für Russland Probleme lösen.

Weltverbands-Präsident Franz Reindl hat nach dem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes CAS zur Starterlaubnis der russischen Eishockey-Nationalmannschaften bei Weltmeisterschaften schnelle und praktikable Lösungen angekündigt. „Unsere Aufgabe ist es nun, diese Entscheidung verantwortungsbewusst umzusetzen“, teilte der 71 Jahre alte Bayer auf SID-Anfrage mit.

Reindl verwies auf die organisatorischen Schwierigkeiten, die eine Wiedereingliederung der Russen mit sich bringt. „Da einige Meisterschaften bereits in wenigen Wochen stattfinden, betreffen Änderungen bei der Teilnahme zahlreiche Beteiligte – Spieler, Teams, Organisationskomitees sowie die gastgebenden Städte“, sagte Reindl.

Der Weltverband IIHF werde laut Reindl „eng mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, um praktikable Lösungen zu finden. Die Sicherheit aller Involvierten sowie die Integrität unserer Meisterschaften stehen bei jedem unserer Schritte im Mittelpunkt. Sobald die nächsten Schritte feststehen, werden wir offen und so zeitnah wie möglich darüber informieren.“

CAS entscheidet pro Russland

Der CAS hatte am Freitag nach einer Berufung des russischen Verbandes entschieden, dass Teams aus Russland bei Weltmeisterschaften wieder antreten dürfen. Der Weltverband hatte Russland wie auch Belarus von den Titelkämpfen wegen des 2022 begonnenen russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ausgeschlossen.

Vor allem betrifft die Entscheidung die Männer-WM in Deutschland (13. bis 30. Mai 2027). Bereits am 26. Dezember beginnen schon die U20-Titelkämpfe in Kanada.