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Alonso spricht Klartext im FIFA-Zoff

Alonso spricht Klartext im FIFA-Zoff

Chelsea-Coach Xabi Alonso stellt sich im FIFA-Zoff hinter die Boykott-Entscheidung der UEFA und lobt diese ausdrücklich.
Die 55 Mitgliedsverbände der UEFA haben beschlossen, FIFA-Wettbewerbe zu boykottieren, falls die FIFA Anteile an der WM verkauft. Fußballfinanzexperte Kieran Maguire erklärt die Folgen dieser Maßnahme.
Chelsea-Coach Xabi Alonso stellt sich im FIFA-Zoff hinter die Boykott-Entscheidung der UEFA und lobt diese ausdrücklich.

Der ehemalige Bundesliga-Trainer Xabi Alonso hat ein Plädoyer gegen den Verkauf von WM-Anteilen gehalten und sich damit auch hinter die Position der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gestellt. „Ich finde, Fußball muss für die Menschen da sein und darf nicht in privaten Händen liegen“, sagte der Teammanager des englischen Topklubs FC Chelsea während einer Vorbereitungstour in Sydney.

Auch den Widerstand, den die UEFA sowie der nord- und mittelamerikanische Verband CONCACAF leisten, lobte Alonso. Es sei „gut, die Interessen anderer Menschen zu verteidigen“, sagte der ehemalige Coach von Bayer Leverkusen, und „manche Dinge sollten so bleiben, wie sie sind“.

Alonso unterstützt Position der UEFA

Zuvor war bekannt geworden, dass die FIFA und allen voran Präsident Gianni Infantino durch die Gründung der Tochtergesellschaft FIFA Forward Enterprise (FFE) Anteile an ihren Turnieren an Investoren verkaufen will. Die UEFA kündigte daraufhin den Boykott sämtlicher von der FIFA ausgetragener Wettbewerbe an, auch die CONCACAF lehnt die Pläne ab.

Alonso, seit diesem Sommer für Chelsea verantwortlich, äußerte sich dazu wie gewohnt ruhig, aber deutlich: „Hoffentlich wird es nicht dazu kommen und wir können den Sport so attraktiv und authentisch halten, wie wir ihn mögen“, sagte der spanische Weltmeister von 2010.

„Deshalb gibt es diese Emotionen, diese Leidenschaft, die man bei der Weltmeisterschaft sieht, und die man in der Champions League und der Premier League sieht – weil er für alle da ist.“