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Einst Flop, heute Zugpferd: Eintracht-Juwel Jesper Lindström glänzt weiter - und weckt Begehrlichkeiten

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Einst Flop, heute Zugpferd: Eintracht-Juwel Jesper Lindström glänzt weiter - und weckt Begehrlichkeiten

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Eintracht-Juwel weckt Begehrlichkeiten

Eintracht-Juwel weckt Begehrlichkeiten

Jesper Lindström hat das erste Champions-League-Tor der Historie von Eintracht Frankfurt erzielt. Die Entwicklung des Dänen geht unaufhaltsam weiter und weckt Begehrlichkeiten.
Der VfB Stuttgart bleibt auch gegen Eintracht Frankfurt sieglos und startet historisch schlecht in die Bundesliga-Saison.
Christopher Michel
Christopher Michel

Wenn Trainer Oliver Glasner über Jesper Lindström spricht, dann erinnert er immer an die Anfänge des Dänen: „Er hat sich vom Flop zum Rookie des Jahres entwickelt. Das sagt alles aus.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Tatsächlich zählt der 22-Jährige zu den Zugpferden im Angriff der Hessen. Die anfänglichen Zweifel an seiner körperlichen Konstitution wischte er mit seinen Qualitäten weg. Enormes Tempo, ein starker erster Ballkontakt, Bissigkeit und ein guter Blick für freie Räume.

Götze und Kolo Muani schaffen Räume für Lindström

Lindström gelang dadurch Historisches! Er erzielte in Marseille den ersten Champions-League-Treffer der langen Frankfurter Vereinsgeschichte. (Bericht: So schlimm war die Marseille-Hölle)

Der Rookie der Vorsaison geht also weiter steil! Nach jeweils einem Tor in DFB-Pokal und Bundesliga folgte auch das Debüt in der Königsklasse.

Was dem Eintracht-Juwel in der Europa League nicht glückte (vier Vorlagen, aber kein Tor), gelang nun eine Stufe höher. Lindström hat dafür eine Erklärung: „Ich habe mit Mario Götze und Randal Kolo Muani zwei Spieler neben mir, die mir Räume eröffnen.“

Sportvorstand Markus Krösche hatte die Offensive in der Sommerpause deutlich verstärkt. Das hilft auch dem großen Talent.

Eintracht-Juwel Lindström: „Es geht noch besser!“

Sollte Lindström in Zukunft noch seine großen Chancen regelmäßig verwerten, wird sein Marktwert wohl explodieren. Der Wirbelwind hat nach 49 Pflichtspielen neun Treffer und acht Assists auf seinem Konto. Die investierten rund sieben Millionen Euro haben sich für die Eintracht bereits ausgezahlt. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Ein Ende der Fahnenstange ist bei dem bis 2026 gebundenen Lindström dabei noch nicht einmal erreicht. „Ich entwickele mich immer weiter. Es geht aber noch besser. Zum Glück bekomme ich Unterstützung von meinen Kollegen und den Fans“, so Lindström auf SPORT1-Nachfrage.

Glasner hob häufig dessen „tiefen Läufe“ hervor. Lindström könne stets „Nadelstiche“ setzen. Nicht umsonst soll Arsenal nach Bild-Informationen die Fühler für einen Winter-Deal ausstrecken. Die Eintracht kann allerdings entspannt bleiben, eine Ausstiegsklausel gibt es nach SPORT1-Informationen keine.

Alario und Borré sitzen nur auf der Bank

Lindström zählt zu den gesetzten Spielern unter Glasner. Trotz prominenter Neuzugänge in der Offensive ist der Tempodribbler weiterhin ein Schlüsselspieler der Eintracht.

Für Rafael Borré und Lucas Alario bleibt derzeit nur der Bankplatz. Jesper Lindström jedenfalls lässt sich nicht so schnell verdrängen. „Danish Dynamite“ in Hessen: Glasner gefällt das äußerst gut. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

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