BVB-Boss kommt böse Erinnerung
BVB-Gesang in Minute 85 fliegt den Fans um die Ohren
Borussia Dortmund vergibt erneut einen Sieg gegen Werder Bremen - was bei Lars Ricken böse Erinnerungen weckt.
Nach dem späten Ausgleich im Freitagabendspiel sind bei Borussia Dortmunds Geschäftsführer Lars Ricken böse Erinnerungen wach geworden. Der BVB-Boss musste an eine ähnliche, wenn nicht sogar noch größere Enttäuschung von 2022 denken.
Auch damals verspielten die Schwarz-Gelben einen 2:0-Vorsprung vor heimischem Publikum gegen die Gäste von der Weser. Der Unterschied: Vor vier Jahren blieb es nicht bei einem Remis, Werder traf erst in der 89. Minute und dann doppelt in der Nachspielzeit – und entführte so mit einem 3:2-Erfolg alle drei Punkte.
SPORT1 fragte bei Ricken nach – und der gab unumwunden zu, dass ihm auch jetzt beim späten Ausgleich des Ex-Dortmunders Niclas Füllkrug (90.+2) Übles schwante.
BVB-Boss Ricken: Wir sind ja nicht mehr nach vorne gekommen
„Ja, nach dem 2:2“, habe er „definitiv“ an die Niederlage von einst gedacht, sagte der 50-Jährige: „Wir sind ja nicht mehr wirklich nach vorne gekommen und hatten keine Torchance mehr. Da denkt man dann schon noch drüber nach.“
Dortmund hatte in der 80. und 85. Minute getroffen, die Partie schien nach Toren von Daniel Svensson und Nico Schlotterbeck entschieden. Doch Ludovit Reis (88.) und Füllkrug machten letztlich Bremen zum gefühlten Sieger.
Der BVB führt die Tabelle nun mit drei Punkten Vorsprung an, der FC Bayern könnte mit einem Sieg beim FC Augsburg aber am Samstag (15.30 Uhr) ebenso noch vorbeiziehen wie der SC Freiburg.
Übrigens: Das Duell von vor vier Jahren stieg am 3. Spieltag. Am Ende der Saison landete die Borussia punktgleich mit den Münchnern auf Rang zwei.