Schalke-Coach Muslic nimmt Schuld für bittere Pleite auf sich
Schalke-Coach überrascht mit ehrlichem Statement
Der FC Schalke 04 verliert in Überzahl durch einen späten Gegentreffer beim SC Freiburg. S04-Trainer Miron Muslic nimmt die bittere Niederlage auf seine Kappe.
Schuldeingeständnis von Schalkes Trainer Miron Muslic: Nach dem späten Gegentreffer zum 1:2-Endstand beim neuen Tabellenführer SC Freiburg hat der 44-Jährige die Niederlage auf seine Kappe genommen.
Wenige Minuten nach dem Abpfiff erklärte Muslic bei DAZN, dass er sehr enttäuscht über das verlorene Spiel sei. Denn nach der verdienten Führung der Hausherren durch Maximilian Eggestein sei sein Team spätestens mit dem Treffer von Adrian Gantenbein gut in der Partie gewesen.
„Nach dem Ausgleich haben wir Kontrolle erlangt und spielen bis zur Roten Karte ein top, top Auswärtsspiel. Wir lassen gar nichts zu“, hob Muslic heraus. Er sah den Platzverweis von Freiburgs Yuito Suzuki in der 64. Minute als den Knackpunkt der Partie an, denn „mit der Roten Karten hat sich die Statik aber ein wenig verändert und das muss ich auf meine Kappe nehmen“.
Muslic geht in Überzahl ins Risiko
Der Schalke-Coach spielte darauf an, dass er binnen weniger Minuten durch zwei Wechselblöcke insgesamt fünf Spieler ausgetauscht und seine Mannschaft etwas offensiver ausgerichtet hatte – vor allem durch den Tausch von Torschütze Gantenbein, der nominell Rechtsverteidiger ist, mit Angreifer Adil Aouchiche. Danach bekam Freiburg wieder mehr Platz und ging durch Keisuke Goto in der 85. Minute erneut in Front.
„Wir waren ausgezeichnet im Spiel, aber in dem Wissen, dass wir alles unter Kontrolle und welche Offensivspieler wir noch auf der Bank haben, sind wir zu viel Risiko gegangen und das muss ich auf keine Kappe nehmen“, gestand sich Muslic den Fehler ein und fügte hinzu, dass seiner Meinung nach sein Team in der Schlussviertelstunde die Linie verloren habe: „Wenn Schalke die Spur verlässt, sind wir nicht so stark, als wenn wir in der Spur sind.“