Bayern-Stars lassen DFB-Frauen jubeln

von SID
Die Erfolgsgeschichte der DFB-Frauen
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Die Erfolgsgeschichte der DFB-Frauen

Die spielfreudige DFB-Elf lässt zunächst hochkarätige Chancen liegen, belohnt sich dann aber für einen couragierten Auftritt.

Die deutschen Fußballerinnen haben dank des Power-Duos Klara Bühl und Linda Dallmann vom FC Bayern das nächste Ausrufezeichen der WM-Saison gesetzt. Die Auswahl von Bundestrainer Christian Wück gewann den Härtetest gegen den WM-Mitfavoriten Japan nach Rückstand mit 2:1 (1:1) und knüpfte spielerisch an das 4:2 gegen Australien vier Tage zuvor an.

Die starke Dallmann (28.) und die ebenfalls sehr auffällige Bühl (73.) trafen in einer temporeichen Begegnung vor 26.574 Fans in Bremen und schürten Vorfreude auf die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien. Ihre Bayern-Vereinskollegin Momoko Tanikawa (15.) hatte zuvor die nachlässige deutsche Defensive bestraft.

Klara Bühl ließ die DFB-Frauen jubeln
Klara Bühl ließ die DFB-Frauen jubelnKlara Bühl ließ die DFB-Frauen jubeln© IMAGO/Kirchner-Media

Weiter am Feinschliff für die Titeljagd (24. Juni bis 25. Juli) gearbeitet wird mit zwei Tests Ende November, voraussichtlich in Südamerika. Wenig später findet die WM-Auslosung (11. Dezember) in Rio de Janeiro statt.

Startelf der DFB-Frauen auf vier Positionen verändert

Im Vergleich zum Australien-Spiel veränderte Wück seine Startelf im Weserstadion auf vier Positionen. Für Janina Minge, Carlotta Wamser, Cora Zicai und Doppelpackerin Melissa Kössler kamen Marie Müller, Sophia Kleinherne, Dallmann sowie Nicole Anyomi zum Zuge. Im Tor startete erneut Ena Mahmutovic in Abwesenheit der pausierenden Ann-Katrin Berger.

Als „absolute Top-Mannschaft auf der Welt“ hatte Wück die Asienmeisterinnen vor der Partie bezeichnet: „Die Japanerinnen sind am Ball mit Sicherheit eine der stärksten Mannschaften neben Spanien. Die werden uns schön fordern in der Arbeit gegen den Ball.“

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DFB-Frauen schlagen nach Rückstand zurück

Wück sollte recht behalten. An Engagement mangelte es im Nieselregen nicht, offensiv probierte es Deutschland viel über die linke Seite von Klara Bühl. Dann war es ein Schuss von Dallmann (13.), der am gefährlichsten wurde. Gleich darauf aber leistete sich die Wolfsburgerin Kleinherne einen Stellungsfehler und rutschte aus, die eiskalte Tanikawa ließ Mahmutovic keine Chance.

Japan überließ der DFB-Elf nun mehr den Ball und hatte defensiv ebenfalls Probleme. Der Ausgleich gelang nach schöner Bayern-Kombination: Franziska Kett schickte Bühl in die Tiefe, nach deren Ablage drosch Dallmann den Ball mit rechts unter die Querlatte. Kurz vor der Pause belohnte sich die emsige Bühl fast mit einem Traumtor (40.), es fehlten wenige Zentimeter.

Wück brachte Minge und Kössler nach der Pause in die Partie, die DFB-Auswahl suchte weiter den Weg in die Offensive. Bühl blieb ein Aktivposten auf dem linken Flügel, es haperte aber häufig am letzten Pass. Dallmann (66.) scheiterte mit einem satten Abschluss an einer starken Reaktion von Japans Torhüterin Ayaka Yamashita. Dann traf Bühl nach einer Umschaltbewegung ins rechte Eck.