Bayern-Spiel für Nollenberger „ein Kindheitstraum“
Der 29-Jährige trifft mit Magdeburg auf seinen Ex-Verein und glaubt an eine Chance des Underdogs.
Wenn der 1. FC Magdeburg in der 2. Runde des DFB-Pokals auf Rekordsieger Bayern München trifft, geht für Alexander Nollenberger „ein kleiner Kindheitstraum“ in Erfüllung. „Mit acht, neun oder zehn Jahren habe ich noch in meinem Heimatdorf Fußball gespielt und mich – zusammen mit meinen Kumpels – in große Arenen teleportiert. Und jetzt, einige Jahre später, darf ich es wirklich selbst erleben. Deswegen ist es schon Wahnsinn“, sagte der 29-Jährige dem Portal „Absolut Fussball“ vor dem Duell mit seinem ehemaligen Verein am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky).
Der Gegner des Zweitligisten sei „eine der besten Mannschaften der Welt“, sagte Nollenberger. Als Fußballer wolle man immer weiterkommen, „aber wenn du dieses Los bekommst, dann weißt du: Okay, das wird eine Monsteraufgabe“, räumte der FCM-Verteidiger ein. Nachdem er den Gedanken habe ein wenig sacken lassen können, sei ihm jedoch bewusst geworden: „Ein solches Spiel, Flutlicht, 20.45 Uhr in der Allianz Arena in München, ist vor allem für mich als Bayer etwas ganz Besonderes.“
Er sei im Allgäu aufgewachsen, relativ schnell sei klar gewesen: „Der Junge wird Bayern-Fan. Mit ein oder zwei Jahren hat man mir dann sogar einen Bayern-Schnuller verpasst“, erzählte Nollenberger, der in Memmingen geboren wurde. 2018 wechselte er zu seinem Herzensverein und lief dort bis 2020 für die zweite Mannschaft auf.
Sportlich betrachtet sei das „keine einfache Zeit“ gewesen, „auch wenn viele schöne Erlebnisse dabei waren“, erinnerte sich Nollenberger. Sein Highlight sei das Audi-Cup-Finale vor über 60.000 Zuschauern gewesen: „Mit meinen damaligen Idolen Ribéry und Robben, zusammenzuspielen, zusammen zu trainieren, das war für mich damals das Größte.“
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Momentan spiele Bayern „einfach sehr beeindruckend“, sagte Nollenberger mit Blick auf das Aufeinandertreffen mit seinem früheren Klub. Magdeburg sei der Zweitligist – aber: „Es gibt eine Chance, und wir glauben an sie.“